Das war der INDUSTRY.forward SUMMIT 2026

Industrie unter Druck – wer jetzt die Richtung vorgibt

publish-industry Verlag GmbH

Die Frage ist nicht mehr, ob sich etwas ändert, sondern wohin die Veränderung führt. Vom 1. bis 2. Juli 2026 brachte der 7. INDUSTRY.forward SUMMIT im Spreespeicher Berlin Industrie-CxOs zusammen.

Bild: FOTO VOGT GmbH
06.07.2026

140+ Industrie-CxOs, zwei Tage, ein Ort – und Debatten, die niemand schöngeredet hat. Beim INDUSTRY.forward Summit 2026 stellten sich die Entscheider der produzierenden Industrie den härtesten Fragen zu Geopolitik, KI und Standort. Was dabei herauskam und warum die Diskussion noch lange nach der Zukunftskonferenz der Industrie nachhallen wird.

Der 7. INDUSTRY.forward Summit, der am 1. Juli 2026 unter dem Motto „Alles in Bewegung – Zeit für Richtung!“ stattfand, startete bereits am Vorabend mit einem Pre-Get-together – powered KEYPLAYER. Bei gutem Essen und mit Blick über Berlin konnten die Teilnehmer erste spannende Gespräche führen und sich auf zwei ereignisreiche Tage einstimmen, denn diese hatten es in sich.

Wende oder Wendepunkt?

Den Auftakt machte Prof. Dr. Peter Neumann mit seiner Keynote „Die neue Welt(un)ordnung – Geopolitik erfordert Ihre Entscheidungen“ und einer direkt anschließenden Fragerunde, die den Ton für den Tag setzten: keine Schonkost, sondern Klartext. Die Zukunftskonferenz der Industrie hat vom 1. bis 2. Juli 2026 den Spreespeicher in Berlin zum dynamischen Forum für über 140 Industrie-CxOs namhafter mittelständischer Industrie- und Familienunternehmen gemacht.

Es ging um Themen, die die Industrie bewegen: Welche neuen geopolitischen Spielregeln ergeben sich durch Zölle, Handelsbarrieren und Machtblöcke – und wie können sich Unternehmen jetzt strategisch ausrichten? Es gab Speaker mit echten Einblicken, Themen-Tables, an denen es in die Tiefe ging, und Panels mit echten Diskussionen – und das alles wurde nicht nur an Land, sondern auch auf dem Wasser fortgeführt. Die drei solarbetriebenen Themen-Boote – powered by Soley & Zühlke Group – auf der Spree brachten die Gespräche und das Networking so richtig in Bewegung.

Wo „Made in Germany“ aktuell steht

Wegweisende Keynotes und ein starkes Rahmenprogramm beleuchteten die Themen STANDORT.Faktor, ZEITEN.Wende und TECH.Disruption für ein zukunftsfähiges „Made in Germany“ und Technologieführung im KI-Zeitalter. Der Networking-Abend am ersten Tag – powered by SEW-EURODRIVE – fand direkt am Spreeufer statt. Es gab Gespräche, die dort weitergingen, wo die Sessions aufgehört hatten: offen, intensiv und auf Augenhöhe ohne Agenda. Bestehende Verbindungen wurden vertieft und neue entstanden – zwischen Entscheidern, die vor denselben Herausforderungen stehen und sofort die Sprache der anderen verstehen.

Die Industrie sucht den richtigen Kurs

Auch an den Themen-Tables am zweiten Tag wurde intensiv diskutiert. Dabei ging es unter anderem um die Frage, wie die Industrie angesichts von Zöllen, Energiefragen, Lieferkettenrisiken, einer neu definierten Sicherheitspolitik sowie KI, die Geschäftsmodelle verändert, reagieren sollte. Die Frage ist nicht mehr, ob sich etwas ändert, sondern: In welche Richtung steuern Unternehmen? Und zwar jetzt!

Der zweite Tag lieferte starke Impulse: Es gab Keynotes von Festo, Phoenix Contact, Pepperl+Fuchs, Bosch Rexroth, Lapp und Stadler Rail Service, eine praxisnahe Paneldiskussion zur KI-Disruption und als kraftvollen Abschluss die Diskussion „Verteidigung als Wachstumsmarkt – welche Rolle spielt die zivile Industrie?“ mit Stimmen, die noch lange nachhallen werden.

Bereit zu handeln und nicht nur zu reden?

Was uns am meisten gefreut hat: Niemand hat die aktuelle Lage schöngeredet. Der INDUSTRY.forward SUMMIT 2026 im Spreespeicher Berlin war mehr als eine Konferenz – er war der Beweis, dass die produzierende Industrie die Debatten, die sie bewegen, selbst in die Hand nehmen kann. 140+ Entscheider. Zwei Tage. Und das Gefühl, dass die produzierende Industrie bereit ist – nicht nur zu reden, sondern zu handeln.

Sind Sie beim INDUSTRY.forward SUMMIT 2027 dabei? Die Zukunftskonferenz der Industrie findet vom 30. Juni bis zum 1. Juli 2027 statt.

Sichern Sie sich hier Ihr Ticket!

Bildergalerie

  • Zölle, Handelsbarrieren und Verschiebungen geopolitischer Handlungssphären: Die Spielregeln der Weltwirtschaft ändern sich permanent. Entsprechend stellt sich die Frage neu: Wie positionieren Sie Ihr Unternehmen in einer Welt, die nicht mehr nach alten Mustern funktioniert? Prof. Dr. Peter R. Neumann, Geopolitik-Experte und Dozent am renommierten King’s College, hat eine klare These: Deutschland braucht eine Außenpolitik, die nationale Interessen klar definiert und wirtschaftliche, technologische sowie sicherheitspolitische Vernunft verbindet.

    Zölle, Handelsbarrieren und Verschiebungen geopolitischer Handlungssphären: Die Spielregeln der Weltwirtschaft ändern sich permanent. Entsprechend stellt sich die Frage neu: Wie positionieren Sie Ihr Unternehmen in einer Welt, die nicht mehr nach alten Mustern funktioniert? Prof. Dr. Peter R. Neumann, Geopolitik-Experte und Dozent am renommierten King’s College, hat eine klare These: Deutschland braucht eine Außenpolitik, die nationale Interessen klar definiert und wirtschaftliche, technologische sowie sicherheitspolitische Vernunft verbindet.

    Bild: FOTO VOGT GmbH

  • Auch in diesem Jahr kamen Entscheider und Lenker des deutschen Mittelstands zusammen, um über Strategien für den Standort, Souveränität und KI-Skalierung zu diskutieren.

    Auch in diesem Jahr kamen Entscheider und Lenker des deutschen Mittelstands zusammen, um über Strategien für den Standort, Souveränität und KI-Skalierung zu diskutieren.

    Bild: FOTO VOGT GmbH

  • Beim INDUSTRY.forward SUMMIT kamen Entscheider auf solarbetriebenen Booten auf der Berliner Spree zusammen, um sich zu Industriethemen auszutauschen.

    Beim INDUSTRY.forward SUMMIT kamen Entscheider auf solarbetriebenen Booten auf der Berliner Spree zusammen, um sich zu Industriethemen auszutauschen.

    Bild: FOTO VOGT GmbH

  • Vier Themen-Tables, 45 Minuten, ein Ziel: Industrieentscheider erarbeiten konkrete Antworten zu den Themen KI, Strategie und Liquidität.

    Vier Themen-Tables, 45 Minuten, ein Ziel: Industrieentscheider erarbeiten konkrete Antworten zu den Themen KI, Strategie und Liquidität.

    Bild: FOTO VOGT GmbH

  • Paneldiskussion „AI Disruption: Produktivitätsschub oder Organisationsversagen?“ Der Expertentalk über KI-Transformation, Schatten-IT, Akzeptanzkrise und das Ende klassischer Führung mit der Frage: Ist KI in deutschen Unternehmen wirklich ein Produktivitätsschub oder nur der teuerste Spiegel, den wir uns je geleistet haben?

    Paneldiskussion „AI Disruption: Produktivitätsschub oder Organisationsversagen?“ Der Expertentalk über KI-Transformation, Schatten-IT, Akzeptanzkrise und das Ende klassischer Führung mit der Frage: Ist KI in deutschen Unternehmen wirklich ein Produktivitätsschub oder nur der teuerste Spiegel, den wir uns je geleistet haben?

    Bild: FOTO VOGT GmbH

  • Beim Pre-Get-Together und beim Networking-Abend sowie in den Pausen zwischen den Vorträgen gab es die Möglichkeit für wertvolles Networking.

    Beim Pre-Get-Together und beim Networking-Abend sowie in den Pausen zwischen den Vorträgen gab es die Möglichkeit für wertvolles Networking.

    Bild: FOTO VOGT GmbH

Verwandte Artikel