Mit regionale Energie-Clustern schneller zur Klimaneutralität

Der Hebel für Klimaneutralität in energieintensiven Prozessen

publish-industry Verlag GmbH

Der Praxisverbund SETUp bildet regionale Synergiecluster aus Industrie, Energieversorgern, Kommunen und Forschungseinrichtungen, um gemeinsam datengestützte Transformationsfahrpläne für Industrieregionen zu erarbeiten.

Bild: Gemini, publish-industry
17.04.2026

Energieintensive Unternehmen müssen Klimaneutralität, Wettbewerbsfähigkeit und Versorgungssicherheit gleichzeitig gewährleisten. Der SETUp-Praxisverbund bildet regionale Synergiecluster und sucht nach sektorübergreifenden Potenzialen – von Abwärme bis hin zu CO2-Kreisläufen. Auf dieser Grundlage werden Transformationsfahrpläne für ganze Industrieregionen erstellt.

Energieintensive Unternehmen sehen sich mit der scheinbar unlösbaren Herausforderung konfrontiert, Klimaneutralität, Wettbewerbsfähigkeit und Versorgungssicherheit gleichzeitig zu gewährleisten. Das Projekt SETUp durchbricht die Grenzen einzelbetrieblicher Optimierungen, indem es regionale Synergiecluster aus Industrie, Energieversorgern,nah Kommunen und Forschung bildet. Das Ziel dabei ist eine Energietransformation in der Industrie.

Daten + Machbarkeit = Transformationsfahrplan

Energie, Wasser, Medien und Prozesse lassen sich nicht getrennt voneinander betrachten. Zukunftsfähige Produktionsstandorte entstehen dort, wo diese Systeme zusammengedacht werden – technisch, wirtschaftlich und organisatorisch.

Im Fokus des SETUp-Praxisverbund steht die gemeinsame Identifikation von sektorübergreifenden Potenzialen wie der Nutzung von Abwärme, der gemeinsamen Energieerzeugung und CO2-Kreisläufen. Auf Basis datengestützter Analysen und Machbarkeitsbewertungen entstehen so konkrete Transformationsfahrpläne für ganze Industrieregionen.

In ihrem Vortrag auf der INDUSTRY.forward EXPO am 18. Mai 2026 von 14:30 bis 15:00 Uhr zeigt Dr.-Ing. Franziska Sondej vom Fraunhofer IFF, wie dieser kollaborative Ansatz die Transformation beschleunigt, Investitionsrisiken senkt und die Zukunftsfähigkeit des Standorts sichert.

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Vita

Franziska Sondej ist promovierte Verfahrenstechnikerin und leitet das wissenschaftliche Innovationsmanagement im Bereich Energiesysteme und Infrastrukturen am Fraunhofer IFF. Ihr Fokus liegt auf der systemischen Transformation energieintensiver Industrieprozesse hin zu Klimaneutralität, Versorgungssicherheit und resilienter Wertschöpfung. Sie entwickelt technologieoffene Transformationspfade und bewertet diese ganzheitlich hinsichtlich technischer Machbarkeit, Wirtschaftlichkeit und regulatorischer Rahmenbedingungen. Als Schnittstellenakteurin übersetzt sie Forschungsergebnisse in anwendbare Lösungen und initiiert kooperative Entwicklungsprojekte mit Industrie, Wirtschaft und öffentlicher Hand. Mit dem SETUp-Praxisverbund hat sie innerhalb eines Jahres über zehn Industriepartner in Sachsen-Anhalt zusammengeführt und konkrete Transformationsprojekte angestoßen.

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Bildergalerie

  • Auf der INDUSTRY.forward EXPO 2026 wird Dr.-Ing. Franziska Sondej vom Fraunhofer IFF darüber sprechen, wie man mit regionalen Energie-Clustern schneller, günstiger und sicherer zur Klimaneutralität gelangt.

    Auf der INDUSTRY.forward EXPO 2026 wird Dr.-Ing. Franziska Sondej vom Fraunhofer IFF darüber sprechen, wie man mit regionalen Energie-Clustern schneller, günstiger und sicherer zur Klimaneutralität gelangt.

    Bild: publish-industry Verlag, Fraunhofer IFF

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