Familienunternehmen in der Zeitenwende

Wie Weidmüller seine Rolle für die Verteidigungsindustrie definiert

Weidmüller GmbH & Co. KG

Robuste Elektrotechnik und skalierbare Connectivity bilden das Rückgrat moderner Verteidigungsplattformen: Industrialisiertes Design, Zertifizierbarkeit und resilient in Europa verankerte Wertschöpfung erhöhen Versorgungssicherheit über den gesamten Lebenszyklus.

Bild: iStock, onurdongel
20.04.2026

Verteidigungsplattformen sind heute bis in die Tiefe elektrifiziert und vernetzt – und brauchen daher robuste, skalierbare und industrialisierte Lösungen statt fragiler Sonderanfertigungen. Industrielle Connectivity, Automatisierung und Digitalisierung sowie resiliente europäische Wertschöpfung werden zum strategischen Vorteil.

Moderne Verteidigungsplattformen sind längst nicht mehr primär mechanische Systeme, sondern hochgradig elektrifizierte, vernetzte Gesamtsysteme. Wo Sensorik, Datenkommunikation, Energieverteilung und Software ineinandergreifen, reichen ad hoc entwickelte Einzellösungen nicht aus: Gefragt sind robuste, skalierbare und industriell beherrschbare Technologien, die sich zuverlässig zertifizieren, fertigen und über lange Lebenszyklen absichern lassen.

In seiner Strategie-Session auf der INDUSTRY.forward EXPO am 19. Mai 2026 von 17:30 bis 18:00 Uhr erläutert Dr. Christian von Toll, dass moderne Verteidigungsplattformen heute vollständig von Elektrotechnik durchzogen sind und damit robuste, skalierbare und industrialisierte Lösungen benötigen, statt fragiler Manufakturlogik.

Er zeigt auf, wie Weidmüllers 175 jährige industrielle Erfahrung, kombiniert mit Kompetenz in Connectivity, Automatisierung und Digitalisierung, einen klaren technologischen Fit für die Wehrtechnik schafft. Christian von Toll macht deutlich, dass resiliente europäische Wertschöpfung – von Entwicklung über Zertifizierung bis Fertigung – ein strategischer Vorteil ist, insbesondere angesichts geopolitischer Unsicherheiten und wachsender Abhängigkeiten.

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Vita

Seit Oktober 2024 ist Dr. Christian von Toll Chief Sales Officer (CSO) der Weidmüller-Gruppe mit Hauptsitz in Detmold. In dieser Funktion verantwortet er die weltweite Vertriebsorganisation sowie das Marketing des Elektro- und Verbindungstechnikunternehmens. Der 41-jährige von Toll ist nach seiner Promotion an der Technischen Universität Berlin bereits seit 2014 in verschiedenen Positionen bei Weidmüller tätig. Nach seinem Einstieg als Vorstandsassistent leitete er das Global Key Account Management für Siemens und war danach in den USA für die Integration der nordamerikanischen Weidmüller-Gesellschaft verantwortlich. Anschließend übernahm er die Leitung des globalen Key Account and Channel Management, bevor er zuletzt Geschäftsführer von Weidmüller Deutschland war und die Regionalleitung der DACH-Region innehatte.

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Bildergalerie

  • Dr. Christian von Toll, Chief Sales Officer bei Weidmüller, ist Speaker auf der INDUSTRY.forward EXPO.

    Dr. Christian von Toll, Chief Sales Officer bei Weidmüller, ist Speaker auf der INDUSTRY.forward EXPO.

    Bild: Weidmüller / publish-industry

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