Kreislaufwirtschaft starten im Abwasser

Wasser ohne Mikroplastik: Hebel für die industrielle Transformation

publish-industry Verlag GmbH

Durch Prozessabwässer und Reinigungsprozesse gelangt Mikroplastik in Industrieabwässer und wenn es nicht zuverlässig zurückgehalten wird, gelangt es in Vorfluter und Kläranlagen. Mit dem „Clump & Skim“-Verfahren soll über 95 Prozent des Mikroplastiks aus Industrieabwässern entfernt werden.

Bild: iStock, MargJohnsonVA
20.04.2026

Durch Prozessabwässer und Reinigungsprozesse gelangt Mikroplastik in Industrieabwässer. Wenn es nicht zuverlässig zurückgehalten wird, gelangt es in Vorfluter und Kläranlagen. Mit dem „Clump & Skim“-Verfahren ist eine filterlose und energieeffiziente Abtrennung von über 95 Prozent möglich.

Mikroplastik ist überall: In unseren Gewässern, in industriellen Prozessen und in der Luft, die wir atmen. Die Partikel gelangen über Prozessabwässer, Reinigungs- und Spülvorgänge sowie durch den Abrieb polymerhaltiger Materialien in betriebliche Wasserströme. Wenn sie nicht zuverlässig zurückgehalten werden, können sie in Vorfluter und Kläranlagen eingetragen werden.

95 Prozent Mikroplastik aus dem Abwasser entfernen

Für Unternehmen heißt das: Mikroplastik muss im Betrieb mess- und beherrschbar werden. Ein systematischer Ansatz entlang der Kette „detect | remove | reuse“ ist deshalb nicht nur der richtige Weg, um regulatorischen Anforderungen zuvorzukommen, sondern auch, um neue Geschäftsmodelle der Kreislaufwirtschaft zu erschließen. Doch während viele über das Problem reden, geht das gemeinnützige Unternehmen Wasser 3.0 das Problem an, mit verfügbaren Lösungen.

In ihrer Keynote auf der INDUSTRY.forward EXPO am 20. Mai, von 9:00 bis 9:30 Uhr zeigt Dr. Katrin Schuhen, wie das „Clump & Skim“-Verfahren über 95 Prozent des Mikroplastiks aus Industrieabwässern filterlos, energieeffizient und mit einem ROI von unter zwei Jahren entfernt. Ein Vortrag für alle, die den Wandel von der Wegwerfmentalität zur nachhaltigen Industriegesellschaft aktiv mitgestalten wollen.

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Vita

Dr. Katrin Schuhen ist promovierte Chemikerin, ehemalige Juniorprofessorin für Organische und Ökologische Chemie sowie die Erfinderin, Gründerin und Geschäftsführerin des gemeinnützigen Unternehmens Wasser 3.0. Zusammen mit ihrem Team aus Umwelt- und Naturwissenschaftlern, Ingenieuren, Nachhaltigkeits- sowie Bildungsexperten arbeitet sie Stakeholder-übergreifend mit Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft an Lösungen für Wasser ohne Mikroplastik. Für die Technologie-Innovation erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen, darunter die Auszeichnung als eine der TOP 100 Frauen in Sozialunternehmen (Euclid Network, 2023). Ihr neues Buch „Kriminalfall Mikroplastik – Ermittlungen in einem Jahrhundertverbrechen“ erscheint im Mai.

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Bildergalerie

  • Auf der INDUSTRY.forward EXPO 2026 wird Dr. Katrin Schuhen, Geschäftsführerin des gemeinnützigen Unternehmens Wasser 3.0, darüber sprechen, wie sich über 95 Prozent des Mikroplastiks aus Industrieabwässern entfernen lassen – filterlos und energieeffizient.

    Auf der INDUSTRY.forward EXPO 2026 wird Dr. Katrin Schuhen, Geschäftsführerin des gemeinnützigen Unternehmens Wasser 3.0, darüber sprechen, wie sich über 95 Prozent des Mikroplastiks aus Industrieabwässern entfernen lassen – filterlos und energieeffizient.

    Bild: publish-industry Verlag, Wasser 3.0

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