Für das Management von Ladesäulen bietet IDS unter anderem Steuergeräte und das Netzleitsystem High-Leit an.

Bild: Vivavis

Management von Ladepunkten Wie Netz- und Ladeinfrastrukturen intelligent zusammenkommen

14.06.2019

IDS hat sein Angebot um verschiedene Lösungen für eine netzdienliche Anbindung von Elektromobilität erweitert. Private und halb-öffentliche Ladesäulen sowie komplette Ladeinfrastrukturen sollen sich damit intelligent ans Netz anschließen lassen.

Nicht nur Energieversorger, sondern auch Arealnetzbetreiber müssen mit den Auswirkungen der steigenden Elektromobilität umgehen können. IDS, ein Unternehmen von Vivavis, möchte beide Parteien ansprechen.

Lösung für Netzbetreiber

Um vorausschauend eine zukunftsfähige Ladeinfrastruktur aufzubauen und dabei gleichzeitig Systemstabilität sicherzustellen, werden intelligente Systeme benötigt. Diese müssen den Netzbetrieb – trotz der komplexen Aufgabenstellung – durch Automatisierung entlasten.

Mit dem Steuergerät Acos 730 und dem High-Leit-Einspeisemanagement lassen sich bestehende Netze fit für den Aufbau von Ladeinfrastrukturen machen. „Schon bald wird es Ladestoßzeiten geben und folglich auch zu Engpässen kommen“, sagt Jörn Fischer, Geschäftsführer von IDS. „Mit unserem Leitsystem und unseren Steuergeräten lassen sich drohende Netzengpässe vorhersehen und der Netzbetreiber kann gezielt eingreifen, um diese zu verhindern.“

Lösung für Arealnetzbetreiber

Ladeinfrastrukturen werden derzeit sowohl von Netzbetreibern als auch von dedizierten Ladeinfrastrukturbetreibern gesteuert. Für das Management der Ladepunkte sind sogenannte Backendsysteme im Einsatz, die jedoch aufgrund fehlender Daten nicht wissen, wie gut oder wie schlecht es dem Netz geht.

Mit dem Netz- und Ladeinfrastrukturmanagement High-Leit iNLM sollen sich Störungen und Überlastungen erkennen und schnell beheben lassen. Es unterstützt Anwender außerdem dabei, Ladepunkte zu überwachen, die vertraglich vereinbarte Bezugsleistung einzuhalten sowie den Zustand von Betriebsmitteln zu identifizieren. Die Einbindung eines Asset-Management-Systems ist ebenfalls möglich.

Die Informationen des Backendsystems werden mit denen des High-Leit-Leitsystems verknüpft und ermöglichen so ein intelligentes und netzbasiertes Management der Ladepunkte. Dabei ist es laut Hersteller egal, ob Netzleit- und Backendsystem als eigenständige Gesamtlösung agieren (zum Beispiel für Busbetriebshöfe) oder getrennt voneinander im Einsatz sind (zum Beispiel beim Netzbetreiber und beim Ladeinfrastrukturbetreiber).

Interoperables Angebot

Beide Lösungen sind Teil der Vivavis-Kapazitätsoptimierung. Damit steht sowohl Netzbetreibern als auch Arealnetzbetreibern ein interoperables Lösungsangebot zur Verfügung, mit dessen Hilfe sich eine zukunftsgerichtete Netz- und Ladeinfrastruktur aufbauen lassen soll.

Bildergalerie

  • Die Vivavis-Kapazitätsoptimierung, von der die IDS-Lösungen einen Anteil ausmachen.

    Bild: Vivavis

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