Statcom-Anlagen sollen das Stromnetz auch bei volatiler Einspeisung stabil halten.

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Stromnetz-Stabilisierung Siemens feiert einhundertsten Statcom

09.07.2019

Mit der Übergabe des Umrichters für eine hochmoderne Anlage zur Netzstabilisierung an den deutschen Übertragungsnetzbetreiber Amprion feierte Siemens Mitte 2019 den einhundertsten Statcom (statisch synchroner Kompensator) der Reihe SVC PLUS. Rund zwei Drittel der weltweit installierten Statcom-Systeme mit modularer Multilevel-Stromumrichter-Technologie sind von Siemens.

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Die zunehmende Bedeutung der Statcom-Technologie geht mit den neuen Anforderungen an das Stromnetz einher. Erneuerbare Energiequellen und dezentrale Erzeuger speisen zunehmend in den Energiemix ein, während der Anteil herkömmlicher Kraftwerke abnimmt.

Durch die volatile Einspeisung und die größer werdende Distanz zwischen Stromerzeugung und -verbrauch wird das Netz anfälliger für Schwankungen. Statcom-Anlagen können diese Schwankungen stabilisieren, indem sie je nach Bedarf spannungsstützende Blindleistung aufnehmen oder einspeisen.

Basierend auf der Technologie herkömmlicher Blindleistungskompensatoren hat Siemens weitere Lösungen wie den Frequency Stabilizer SVC PLUS FS oder den mobilen Statcom entwickelt, die das Netz stabilisieren und Lücken in Energienetzen weltweit verschließen sollen.

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