Dekarbonisierung beginnt dort, wo Transparenz entsteht: Ein effektives CO2-Management macht sichtbar, wo Emissionen wirklich entstehen, und sorgt dafür, dass daraus konkrete Entscheidungen abgeleitet werden. Dazu werden Treibhausgase zunächst als CO2-Äquivalente erfasst, die größten Emissionsquellen identifiziert und anschließend schrittweise reduziert.
Die Hebel sind dabei vielfältig und wirken entlang der gesamten Wertschöpfungskette: Weniger Energie- und Materialeinsatz, effizientere Prozesse, der Umstieg auf erneuerbare Energien, klimafreundlichere Mobilität sowie Anpassungen in den Bereichen Einkauf, Logistik und Produktdesign. All dies wird über klare Ziele, Kennzahlen und regelmäßiges Reporting gesteuert, damit der Klimaschutz nicht auf der Ebene der Absichtserklärung stehen bleibt, sondern messbare Wirkung entfaltet.
Raus aus der CO2-Blackbox
Doch effektives CO2-Management beginnt mit präziser Messtechnik – von der Erfassung der Emissionen über deren Abscheidung bis hin zum sicheren Transport. Ob bei der Bestimmung von CO2-Konzentrationen, der Überwachung von Druck- und Durchflussparametern oder der Qualitätssicherung entlang der gesamten CCUS-Wertschöpfungskette – ohne zuverlässige Messtechnik bleiben CO2-Management und Dekarbonisierung eine Blackbox.
Im Vortrag von Andreas Cordes auf der INDUSTRY.forward EXPO am 19. Mai von 10:30 bis 11:00 Uhr erfahren Sie, welche Messtechnologien für Carbon Capture, Transport und Nutzung entscheidend sind und wie sie zur effizienten und sicheren Umsetzung von Dekarbonisierungsprojekten beitragen.
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Vita
Andreas Cordes arbeitet als Business Development Manager bei Endress+Hauser Deutschland. Nach seinem Studium des Wirtschaftsingenieurwesens am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) arbeitete er kurz bei der mittelständischen Beratung Ebner & Stolz. Anschließend startete er bei Endress+Hauser mit einem zweijährigen Traineeprogramm und fand dort seine berufliche Heimat. Heute ist er als Business Development Manager für Großprojekte im Bereich Dekarbonisierung verantwortlich und verbindet dabei technische Tiefe mit strategischem Weitblick. Dabei beschäftigt er sich insbesondere intensiv mit der Frage, wie präzise Messtechnik einen Beitrag zur Dekarbonisierung leisten kann – insbesondere im Kontext des CO2-Managements.