Europa steht vor entscheidenden Jahren: Die sicherheitspolitischen Herausforderungen nehmen zu und erfordern schnellere, wirksamere und gemeinsame Antworten. Im Zentrum der Eröffnungskeynote von Stefan Fröhlich am 11. Juni 2026 um 10:15 Uhr auf der Fachkonferenz Zukunft.DEFENCE stehen die zentralen Herausforderungen für die europäische Sicherheit. Daraus werden die möglichen beziehungsweise notwendigen Antworten abgeleitet. Es werden Instrumente und Fähigkeiten vorgestellt, die von 2026 bis 2030 entscheidend werden. Ein besonderer Fokus liegt auf den konkreten Umsetzungshemmnissen, insbesondere im europäischen Verteidigungsmarkt: Fragmentierung, regulatorische Anforderungen und die Übersetzung von Bedarf in tatsächlich verfügbare Fähigkeiten.
Werfen Sie einen Blick in die Agenda!
Vita
Stefan Fröhlich ist emeritierter Professor für Internationale Politik und Politische Ökonomie an der FAU Erlangen-Nürnberg. Als Gastdozent ist er am Collège d’Europe (Brügge), am College of Europe Natolin (Warschau) sowie am Zentrum für Europäische Integrationsforschung (Bonn) tätig. Seine Forschungsschwerpunkte sind globale Ordnungsfragen, deutsche, europäische und US-amerikanische Außen(wirtschafts-) und Sicherheitspolitik, transatlantische Beziehungen sowie internationale politische Ökonomie. Von 1979 bis 1985 studierte er in Bonn, Paris, Philadelphia und Washington, war unter anderem von 1998 bis 2002 Programmdirektor „European Studies“ und hatte Gastprofessuren in Washington (Johns Hopkins 2002–2003; Woodrow Wilson Center 2007–2008; Transatlantic Academy/German Marshall Fund 2016–2017) inne. Stefan Fröhlich ist Autor zahlreicher Bücher und Fachartikel und wird als Experte in deutschen und internationalen Medien zitiert.