Störgrößen in der Supply Chain systematisch eliminieren

Wachstum ohne Chaos: Die Supply Chain beherrschbar machen

Eine datenbasierte Effizienzanalyse mit über 29 Kennzahlen macht Störgrößen sichtbar, in drei Phasen werden anschließend Maßnahmen ergriffen, um die Komplexität zu senken und die Lieferperformance zu verbessern.

Bild: iStock, Just_Super
27.04.2026

Wachstum ohne stabile Prozesse birgt Risiken – denn Ineffizienzen wachsen mit. Perzeptron setzt deshalb auf eine datenbasierte Effizienzanalyse und einen strukturierten Maßnahmenplan, für weniger Aufwand und bessere Lieferperformance.

Wachstum ist das Ziel vieler produzierender Unternehmen, doch ohne stabile Prozesse wird es schnell zum Risiko. Denn wer im „Chaos“ wächst, vervielfacht bestehende Ineffizienzen. Skalierbarkeit entsteht nur mit einer konsequent entschlackten Supply Chain. Perzeptron zeigt, wie das konkret gelingt: Mithilfe einer datenbasierten Effizienzanalyse und eines strukturierten Maßnahmenplans erzielen Unternehmen innerhalb von drei Monaten messbare Verbesserungen. Die Ergebnisse: Bis zu 20 Prozent weniger Aufwand im Vertrieb, 30 Prozent im Einkauf und 50 Prozent in der Produktionsplanung – bei gleichzeitig besserer Lieferperformance.

„Echte Skalierbarkeit ist nur aus einem stabilen Top-Zustand heraus möglich“, sagt Andreas Koch, Geschäftsführer von Perzeptron. „Wenn Unternehmen hingegen in instabilen Strukturen wachsen, potenzieren sich Probleme wie Auftragsunklarheit, Blindleistungen und hohe Kapitalbindung.“ Der Schlüssel liegt in der konsequenten Beseitigung von Störgrößen, der Schaffung von Transparenz und der nachhaltigen Vereinfachung von Prozessen.

Hoher Abstimmungsaufwand, geringe Transparenz

Die Realität in vielen Produktionsunternehmen ist geprägt von hoher Komplexität und permanentem Abstimmungsbedarf. Vertriebsinnendienst, Fertigung und Einkauf arbeiten zwar eng verzahnt, jedoch häufig ohne durchgängige Informationsbasis. Fehlende Daten müssen manuell beschafft werden, Prioritäten werden ständig angepasst. Die Folge sind ineffiziente Abläufe, eine steigende Arbeitsbelastung und eine unsichere Planung.

Ein zentrales Problem ist die fehlende Auftragsklarheit. Störungen, wie beispielsweise verspätet gelieferte Materialien oder unklare Liefertermine, führen dazu, dass Aufträge nicht zuverlässig bewertet und gesteuert werden können. Klassische ERP-Systeme zeigen zwar die Symptome, aber nicht die Ursachen dieser Ineffizienzen.

Von Symptomen zu Ursachen

Die Effizienzanalyse von Perzeptron untersucht die Supply Chain anhand von über 29 Kennzahlen – bereichsübergreifend und mit Fokus auf Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge. So werden die Störungen mit dem größten Einfluss sichtbar und es wird deutlich, wo angesetzt werden muss.

Auf dieser Grundlage wird ein Maßnahmenplan in drei Phasen entwickelt und umgesetzt: Aufräumen (Bereinigung von Altlasten und offenen Vorgängen), Vorarbeiten (Stabilisierung der kurzfristigen Planung) und Etablieren (nachhaltige Verankerung neuer Prozesse). Das Ergebnis sind eine deutlich reduzierte Komplexität, eine belastbare Planung und eine spürbare Entlastung der Mitarbeitenden.

Planung in Stunden statt in Tagen

In der Praxis zeigen sich die Effekte dieses Supply-Chain-Managements schnell: In einem Projekt konnte die Fertigungsplanung von einer Vollzeitaufgabe auf wenige Stunden am Vormittag reduziert werden. Gleichzeitig sinkt der Abstimmungsbedarf drastisch, da relevante Informationen transparent und durchgängig verfügbar sind. „Wenn Auftragsklarheit besteht, werden viele Abstimmungen überflüssig“, erklärt Andreas Koch. „Unternehmen gewinnen Freiräume für strategische Aufgaben wie Innovation, Einkaufskonditionen oder Vertrieb. Gleichzeitig sinken Kapitalbindung und Kosten.“

Klarheit als Grundlage für Wachstum

Neben der operativen Verbesserung liefert die Analyse eine fundierte Entscheidungsgrundlage, beispielsweise für den Vergleich von Standorten oder die Bewertung von Lieferanten. Unternehmen erkennen so objektiv, wo Potenziale liegen und mit welchen Maßnahmen sie den größten Effekt erzielen können. „Wer seine Supply Chain konsequent vereinfacht und stabilisiert, schafft die Voraussetzung für profitables, nachhaltiges Wachstum“, sagt Andreas Koch.

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