2020 setzt die EM-Power Europe verstärkt auf digitale Formate, wie Webinare und Podcasts mit Branchenexperten.

Bild: Solar Promotion GmbH

The smarter E Europe 2021 EM-Power erweitert Themenspektrum

29.06.2020

Die Fachmesse EM-Power Europe erweitert ihr Spektrum und widmet sich vom 9. bis 11. Juni 2021 gezielt den Themen Energiemanagement und vernetzte Energielösungen – als Teil der The smarter E Europe. Aber auch 2020 wird eine Vielzahl an digitalen Angeboten geboten.

Deutschlands Energielandschaft befindet sich seit mittlerweile zwei Jahrzehnten im Umbruch. Der Atomausstieg ist beschlossen und auch der Kohleausstieg rückt in greifbare Nähe. Die geplante Abschaltung grundlastfähiger Kraftwerke befeuert die Diskussion über die Versorgungssicherheit und eine drohende Stromlücke. Der massive Ausbau von Photovoltaik (PV) und Energiespeichern ist ein wichtiger Teil der Lösung. Das bestätigten zuletzt auch aktuelle Prognosen von EuPD-Research im Rahmen der Studie „Energiewende im Kontext von Atom- und Kohleausstieg – Perspektiven im Strommarkt bis 2040“.

Zudem ist der Aufbau einer Energieinfrastruktur erforderlich, die den Herausforderungen der neuen Energiewelt entspricht. Genau hier setzt mit konkreten Lösungen die neu aufgestellte EM-Power Europe in München an. Die Fachmesse erweitert ihr Spektrum und widmet sich vom 9. bis 11. Juni 2021 gezielt den Themen Energiemanagement und vernetzte Energielösungen – als Teil von The smarter E Europe. Aber auch 2020 bietet The smarter E Europe Interessierten noch eine Vielzahl an digitalen Angeboten.

Energiewelt wandelt sich

Dezentralisierung und Digitalisierung verändern die heutige Energiewelt nachhaltig. Die EM-Power Europe möchte mit der Erweiterung ihres Spektrums ab 2021 zur internationalen Anlaufstelle für die kommenden Schritte der neuen Energiewelt werden. Denn für die zukünftige Energieversorgung muss die Sektorkopplung im Zusammenspiel aller Technologien und Akteure vorangebracht werden.

Intelligent vernetzte Konzepte und Lösungen

Neben dem Ausbau Erneuerbarer Energien, Energiespeichern und „Power-to-X-Anwendungen“ ist der Aufbau einer vernetzten Energieinfrastruktur notwendig. Diese muss die Herausforderungen der neuen Energiewelt meistern können. Zusätzlich zu der Integration einer Vielzahl von Prosumern – also Akteuren, die im Markt sowohl als Verbraucher als auch als Stromerzeuger auftreten – gehört dazu das Management großer Datenmengen sowie des volatilen und saisonalen Stroms aus erneuerbaren Energien. Für die funktionierende Energieversorgung der Zukunft sind sektorübergreifende und intelligent vernetzte Konzepte und Lösungen erforderlich. Genau hier setzt die neu aufgestellte EM-Power Europe an. Hier präsentieren sich vom Marktführer bis zum Start-up all die Unternehmen, die im Wettbewerb mit innovativen Produkten und vernetzten Energielösungen die neue Energiewelt prägen möchten.

Erweiterung des Themenportfolios

Ab 2021 gehen die Bereiche Smart Grids, Integration erneuerbarer Energien sowie Netzinfrastruktur und -systemdienstleistungen in die neuaufgestellte EM-Power Europe über. Die bisherigen Themen, wie dezentrale und erneuerbare Energieversorgung, smarte Gebäudeautomation, Energiemanagementsysteme und Sektorkopplung innerhalb von Micro Grids, Quartieren und Gebäuden sowie gewerbliche und industrielle Energiedienstleistungen bleiben weiterhin fester Bestandteil der EM-Power Europe. Auch das Rahmenprogramm passt sich den erweiterten Inhalten der Messe mit einer messebegleitenden EM-Power Europe Conference und dem EM-Power Forum an.

Digitale Inhalte 2020

In Auch 2020 steht für die EM-Power Europe als Teil der The smarter E Europe der Austausch zu energiewirtschaftlichen Themen sowie die Vernetzung der weltweiten Branchenakteure im Fokus – nun auch verstärkt im Rahmen digitaler Formate, wie Webinaren und Podcasts mit Branchenexperten.

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