Twaice, ein Anbieter von unabhängiger Software für Batteriespeichersysteme (BESS), stellt seine Analytics-Plattform dem Erneuerbare-Energien Unternehmen BayWa r.e. zur Verfügung, das den Betrieb und die Wartung für das Speicherprojekt in Alfeld in Niedersachsen übernommen hat. Der Speicher gehört dem dänischen Investmentfonds Scale Fund und verfügt über eine Kapazität von 137,5 MW / 282 MWh. Damit zählt es zu den größten Batteriespeicherprojekten Deutschlands.
Da Batteriespeichersysteme immer größer werden, gewinnt die effiziente Betriebsführung für den langfristigen Erfolg der Systeme an Bedeutung. Im täglichen Betrieb spielen dabei unabhängige Analysen eine entscheidende Rolle. BESS-Analytik von Twaice schafft einen einheitlichen, herstellerunabhängigen Blick auf die Leistung von Batteriespeichern. So können Teams frühzeitig erkennen, wo Anlagen nicht optimal laufen, die richtigen Maßnahmen priorisieren und den Betrieb transparenter steuern.
BayWa r.e. kann dadurch stärker vorausschauend arbeiten. Die Plattform hilft, manuelle Fehlersuchen zu reduzieren und Leistung sowie Erträge besser abzusichern. Die Software bietet darüber hinaus BESS-spezifische Analysen, etwa zu Ungleichgewichten, rückgewinnbarer Energie und Temperaturtrends. Aus den Anlagendaten entstehen konkrete Empfehlungen, damit Betreiber schneller fundierte Entscheidungen treffen können und nicht auf eine reine Statusüberwachung zurückgreifen müssen.
Warum unabhängige Analysen für Großspeicher immer wichtiger werden
„Mit wachsenden Speicherflotten wird der Betrieb deutlich komplexer. Teams müssen mehr Anlagen, mehr Alarme und mehr Datenquellen im Blick behalten als je zuvor. Die eigentliche Herausforderung besteht darin, zu erkennen, welche Signale tatsächlich von Bedeutung sind, bevor sie zu Serviceanfragen führen. Die Analysen von Twaice helfen uns, früher zu erkennen, wo Handlungsbedarf entsteht. So können wir den Betrieb planbarer machen und die Anlagenleistung sowie Erträge langfristig verbessern“, sagt Simon Slapka, Geschäftsführer von BayWa r.e. Data Services.
„In Deutschland kommen jedes Jahr neue Speicheranlagen mit mehreren Gigawattstunden Kapazität ans Netz. Damit steigt auch der Anspruch an den Betrieb. Es reicht nicht mehr, Batterien nur zu überwachen – Betreiber müssen früh erkennen, wo Risiken entstehen und wo Leistung verloren geht. Genau dafür braucht es unabhängige Analysen“, so Dr. Stephan Rohr, CEO von Twaice. „Alfeld zeigt sehr gut, warum ein reibungsloser, datenbasierter Betrieb von Anfang an so wichtig ist: Er entscheidet wesentlich über den langfristigen Wert der Anlage.“