Beim 3D-Druck setzt Trumpf auf Digitalisierung.

Bild: Trumpf/ Martin Stollberg

Additive Technologien Trumpf überträgt Digitalisierungslösungen auf 3D-Druck

21.11.2018

Auf der internationalen Fachmesse Formnext in Frankfurt demonstrierte das Hochtechnologieunternehmen Trumpf, wie vernetzte 3D-Drucker in digitalisierten Fabriken die Transparenz steigern können. Als Anbieter und Anwender von Industrie 4.0 überträgt Trumpf seine Digitalisierungslösungen jetzt auch auf seine 3D-Drucker der TruPrint-Reihe. Dadurch optimiert Trumpf die Prozesse in der additiven Fertigung.

Um die Vorteile der vernetzten Produktion auf der Formnext erlebbar zu machen, hat Trumpf alle TruPrint-3D-Drucker auf dem Messestand an ein Fertigungsmanagementsystem (MES) und eine intelligente Bestellplattform angebunden. Damit ist es den Mitarbeitern möglich, mobil und in Echtzeit auf die Prozessdaten der Drucker und die anstehenden Aufträge zuzugreifen. Die Produktion lässt sich planen und papierlos steuern. Das steigert die Transparenz, erhöht die Flexibilität und letztlich auch die Produktivität der Fertigung. "TRUMPF ist beim Thema Industrie 4.0 Vorreiter. Wir zeigen Möglichkeiten, um auch die Prozesskette im 3D-Druck vollständig zu digitalisieren - von der Angebotserstellung bis zum gedruckten Bauteil", sagte Tobias Baur, Hauptabteilungsleiter Technologie bei Trumpf Additive Manufacturing (AM).

Trumpf hat Zugang zu Strahlquelle

Um die additiven Technologien in der industriellen Produktion zu etablieren, setzt Trumpf bei seinen Anlagen auf hohe Zuverlässigkeit und Effizienz. "Andernfalls sind 3D-Druck-Verfahren nicht konkurrenzfähig gegenüber konventionellen Technologien wie etwa Fräsen oder Gießen", sagt Thomas Fehn, Hauptabteilungsleiter Vertrieb bei TRUMPF Additive Manufacturing. TRUMPF bringe hierfür über 50 Jahre Erfahrung aus dem Bereich Werkzeugmaschinen mit. Als einer der wenigen Hersteller von 3D-Druck-Anlagen bietet TRUMPF alles aus einer Hand: Laserstrahlquellen, Optiken und Maschine. "Wir bringen alles mit, was man für 3D-Druck braucht. Bei der Industrialisierung der Verfahren ist das ein großer Vorteil, weil wir auf die Technologien zugreifen können, die am besten zur Fragestellung des Kunden passen", erläutert Fehn.

Um 3D-Drucker maximal auszulasten und in Serie zu produzieren, müssen die Anlagen automatisiert sein. Genau deswegen verfügt die neue TruPrint 5000 über einen automatisierten Prozessstart. Dadurch reduzieren sich die händischen Tätigkeiten, wenn der Mitarbeiter die Anlage für den Druck vorbereitet. Das spart Zeit und steigert die Qualität sowie die Produktivität in der additiven Fertigung.

Führende Stellung bei Maschinen im Kleinformat

Seit der letzten Formnext im November 2017 blickt Trumpf auf einen positiven Auftragseingang bei seinen 3D-Druck-Anlagen zurück. "Spitzenreiter ist die Kleinformatmaschine TruPrint 1000, deren Maschinenbasis im Kleinformat heute die meistverkaufte Anlage weltweit ist", sagt Fehn. Auch die Nachfrage der hoch performanten Maschine von Trumpf, der TruPrint 5000, sei enorm hoch. Außerdem möchte Trumpf seinen globalen Fußabdruck beim 3D-Druck weiter ausbauen. Mit über 70 Tochtergesellschaften weltweit sei das Unternehmen dazu bestens aufgestellt. "Insbesondere die für 3D-Druck wichtigen Regionen Nordamerika, dem Wirtschaftsraum Asien-Pazifik sowie West- und Osteuropa können wir direkt adressieren. Die Kunden in diesen Ländern finden vor Ort und in Landessprache einen Ansprechpartner von Trumpf", sagt Fehn.

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