Krones-Highlights auf der IFAT und PRS Europe 2026

Krones Recycling: Premiere für HydroCut

Innovative Recycling-Technologien ermöglichen es, komplexe Abfälle wie Mischkunststoffe und Batterien effizient in den Wertstoffkreislauf zurückzuführen. Ein entscheidender Schritt zur Schonung fossiler Ressourcen und zur Reduktion von CO2-Emissionen.

Bild: Krones
24.04.2026

Krones präsentiert 2026 die neue Nassschneidmühle HydroCut und einen optimierten Friktionswäscher für stabilere Waschprozesse im Kunststoff-Recycling.

Wenn im Mai 2026 die IFAT in München und die PRS Europe in Amsterdam ihre Messehallen öffnen, wird Krones Recycling zeigen, wie sich der Waschprozess im Kunststoff-Recycling messbar verbessern lässt. Neben den bekannten Produkten – wie den Waschlinien MetaPure Compact und MetaPure Performance – stehen zwei Neuentwicklungen im Fokus, die an entscheidenden Stellen des Waschprozesses ansetzen: Nämlich dort, wo in der Praxis häufig Reibungspunkte entstehen.

HydroCut: Starke Vorarbeit für einen stabilen Waschprozess

Highlight der Veranstaltungen wird die erste eigene Nassschneidmühle HydroCut sein, die dort Premiere feiern wird. Die Mühle zerkleinert das Material unter Zugabe von Wasser, wodurch Abrieb und Störstoffe frühzeitig gebunden und ausgeschleust werden. Als innovative Lösung kombiniert HydroCut eine deutlich vereinfachte Wartung mit einer spürbar reduzierten Feinteilbildung gegenüber vergleichbaren Lösungen am Markt.

Neuer Friktionswäscher: Mehr Leistung, bessere Wartung

In vielen Anlagen sind hartnäckige Verschmutzungen, Klebereste oder organische Rückstände Faktoren, die den Prozess immer wieder ausbremsen. „Der neue Friktionswäscher setzt hier mit intensiver Reibwirkung und einem fein abgestimmten Wassereinsatz an“, erklärt Produktspezialist und Projektleiter Christian Vith die Funktionsweise. So wird eine stabile Grundlage für die weiteren Wasch- und Sortierschritte geschaffen. Eine leichtere Wartung sowie die intelligente Erkennung von Störungen sind nur zwei Vorzüge des neuen Produkts.

Beide Aggregate entstanden auf Grundlage zahlreicher Rückmeldungen von Kunden und aus dem Service. Wiederkehrende Herausforderungen im Hinblick auf die Prozessstabilität flossen direkt in die Entwicklung ein. „Das Ergebnis sind Lösungen, die dort ansetzen, wo die Performance einer Recycling-Linie maßgeblich geprägt wird: bei einem stabilen, sauberen und gut kontrollierbaren Waschprozess“, so Geschäftsführer Dr. Michael Gotsche über die Neuentwicklungen.

Wer wissen möchte, wie diese beiden Aggregate im Einsatz funktionieren und welches Potenzial sie für den Waschprozess eröffnen, kann sich im Mai auf der IFAT in München (Stand B5.111) und der PRS Europe in Amsterdam (Stand E50) selbst ein Bild machen.

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