E.on übernimmt nach der BEV-Insolvenz die Belieferung für betroffene Kunden.

Bild: obs / E.on

Insolvenz aufgefangen E.on übernimmt Belieferung für mehr als 10.000 BEV-Kunden

04.02.2019

Der Energiemarkt ist aktuell so turbulent wie nie. Allein seit Anfang Januar haben 10.000 Kunden der Bayerischen Energieversorgung (BEV) aufgrund deren Insolvenz zu E.on gewechselt.

„Allein seit Anfang Januar sind bereits mehr als 10.000 betroffene Kunden der Bayerischen Energieversorgung, kurz BEV, zu uns gewechselt, die wir nun zuverlässig mit Strom und Gas versorgen“, erklärt E.on-Geschäftsführer Wolfgang Noetel. Laut Medienberichten hat die BEV letzte Woche Insolvenz beantragt.

Als zuständiger Grund- und Ersatzversorger springt E.on in weiten Teilen Deutschlands nun auch für die Kunden ein, die nicht mehr beliefert werden können. Dazu Noetel: „Wir stellen sicher, dass es zu keiner Unterbrechung der Strom- und Erdgasversorgung kommt. Kein Kunde muss befürchten, in einer dunklen oder kalten Wohnung zu sitzen.“

Auf dubiose Lockangebote achten

Von den Turbulenzen um die BEV sind in Deutschland mehrere zehntausende Kunden betroffen, viele davon in Bayern, aber auch in Mittel- und Norddeutschland. Bereits in den vergangenen Jahren kam es auf dem Energiemarkt durch Insolvenzen von Billig-Anbietern zu Verunsicherungen. „Wir raten Verbrauchern, auf zuverlässige und seriöse Anbieter zu setzen. Vermeintliche Schnäppchen haben sich in der Vergangenheit schon öfter als dubiose Lockangebote entpuppt, bei denen tausende Kunden auf ihren vorab bezahlten Energiekosten sitzen geblieben sind“, so Noetel.

Umwandlung in Smart-Home-Produkte möglich

Wer von dauerhaften Vorteilen profitieren möchte, muss zudem laut E.on nicht mehr wechseln. Statt einer einmaligen Prämie beim Wechseln des Energieanbieters sollen Kunden mit dem neuen Vorteilsprogramm E.on Plus Jahr für Jahr von 60 Euro Nachlass pro Vertrag auf ihre Energiekosten profitieren.

Alternativ kann der Bonus auch in Zusatzleistungen wie beispielsweise Produkte rund um Smart Home umgewandelt werden. Dafür müssen Kunden zwei oder mehrere Energieverträge, egal ob Strom, Heizstrom oder Gas, miteinander kombinieren. Jeder Kunde behält dabei seine eigenen Verträge und Rechnungen. Kunden können sowohl zwei eigene Verträge als auch Verträge mit Freunden, Nachbarn oder Verwandten bündeln, im gleichen Ort, aber auch bundesweit in ganz Deutschland. Voraussetzung ist ein Mindestabschlag der kombinierten Energieverträge von 100 Euro pro Monat.

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