Während der Laufzeit der Ecoligo-Projekte werden bis zu 25.000 Tonnen CO2-Emissionen eingespart.

Bild: pixabay; Gerd Altmann

Ecoligo wurde geehrt Deutschen Unternehmerpreis für Entwicklung

15.02.2019

Das deutsche Solarunternehmen Ecoligo wurde für sein Engagement zur Förderung nachhaltiger Entwicklung in Entwicklungs- und Schwellenländern mit dem Deutschen Unternehmerpreis für Entwicklung 2019, in der Kategorie: „Innovation für Entwicklung", ausgezeichnet.

Die Preisverleihung des Deutschen Unternehmerpreis für Entwicklung fand im Rahmen des German-African Business Summit (GABS) in Accra, der Hauptstadt Ghanas, statt, wo sich auch das Westafrikabüro von Ecoligo befindet. Das Berliner Start-up erhielt 25.000 Euro zur Unterstützung seiner Geschäftsaktivitäten.

Ecoligo bietet eine vollständig finanzierte Solar-as-a-Service-Lösung für Unternehmen in Entwicklungs- und Schwellenländern und beseitigt die technischen und finanziellen Hürden, die diese Unternehmen bislang am Zugang zu preiswerter Solarenergie hindern. Die daraus resultierenden Energiekosteneinsparungen sollen es diesen Unternehmen ermöglichen, zu wachsen und die lokale Wirtschaft zu stärken.

25.000 Tonnen CO2-Emissionen eingespart

Finanziert werden die Solarprojekte über die Crowdinvesting-Plattform www.ecoligo.investments, auf der private Investoren ab 100 Euro investieren und eine fixe Rendite erzielen können. Bisher wurden auf der Plattform 16 Projekte in Ghana, Kenia, Chile und auf den Philippinen mit einem Gesamtfinanzierungsvolumen von mehr als 1,5 Millionen Euro finanziert. Während der Laufzeit der Projekte werden bis zu 25.000 Tonnen CO2-Emissionen eingespart.

Berücksichtigung der Ziele für nachhaltige Entwicklung ausschlaggebend

Ausschlaggebend für die Anerkennung war der Beitrag von Ecoligo zu den Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs). Jedes Solarprojekt unterstützt das SDG-Ziel Nummer sieben: Bezahlbare und saubere Energie, Nummer acht: Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum sowie Nummer dreizehn: Maßnahmen zum Klimaschutz. Je nach Art des Endkunden unterstützen einzelne Projekte auch weitere SDGs.

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