Die industrielle Automatisierung wird zunehmend softwaregetrieben und stärker vernetzt – über Anlagen, Standorte und Lieferketten hinweg. Dadurch wächst jedoch nicht nur die Leistungsfähigkeit, sondern auch die Angriffsfläche: Schwachstellen in Geräten, Schnittstellen und Update-Prozessen können sich unmittelbar auf die Verfügbarkeit, die Sicherheit und die Produktionsstabilität auswirken.
Parallel dazu verändern neue EU-Regelwerke die Erwartungen an Hersteller: Cybersecurity wird von einem „Zusatz“ zur durchgängigen Produktanforderung. Gefragt sind nachvollziehbare Security-by-Design-Ansätze, klare Verantwortlichkeiten und Prozesse, die Schutzmaßnahmen über Entwicklung, Architektur und den gesamten Produktlebenszyklus hinweg wirksam verankern.
Praxisnahe CRA-Compliance
Neue regulatorische Vorgaben wie der Cyber Resilience Act, die NIS2-Richtlinie und die neue EU-Maschinenverordnung verändern die Anforderungen an Hersteller von Automatisierungsgeräten grundlegend. Industrielle Systeme sind heute stark vernetzt und vermehrt Ziel von Cyberangriffen. Folglich rückt Cybersecurity regulatorisch in den Mittelpunkt der Produktverantwortung. Für Gerätehersteller bedeutet das: Security muss systematisch in Entwicklung, Architektur und Produktlebenszyklus integriert werden. Anhand praxisnaher Ansätze zeigt Thierry Bieber in seiner Strategie-Session auf der INDUSTRY.forward EXPO am 21. Mai von 09:00 bis 09:30 Uhr, wie Hersteller den Weg zur CRA-Compliance pragmatisch angehen können.
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Vita
Thierry Bieber ist Business Development Manager bei HMS Industrial Networks und verantwortet dort das Business Development für industrielle Kommunikations- und IIoT-Lösungen für die Automatisierungsbranche. Er hat über 20 Jahre Erfahrung in der industriellen Kommunikation und ist Experte für die Vernetzung von Maschinen. Darüber hinaus engagiert er sich in Organisationen wie zum Beispiel PNO und VDMA.