Mit der Biogasanlagen können Emissionen von rund 1.800 Dieselfahrzeugen kompensiert werden.

Bild: BayWa r.e.

Energieerzeugung BayWa verkauft Biogasanlage in UK

28.01.2019

Die rund 40 km südöstlich von Sheffield gelegene Anlage ist die erste von BayWa r.e. in Großbritannien realisierte Biomethananlage. Sie wurde 2016 von BayWa r.e. schlüsselfertig errichtet und nun verkauft.

Die Biomethananlage ist eine der modernsten in Europa und wird seit erfolgreicher Inbetriebnahme mit voller Auslastung betrieben. Mit der RHI-Zertifizierung profitiert sie von einer festen, inflationsangepassten Förderung über 20 Jahre. Jährlich werden rund 40.000 Tonnen vornehmlich nachwachsende Reststoffe sowie Abfälle aus der Tierproduktion fermentiert und in Biomethan umgewandelt. Die maximale Produktionsleistung beträgt ca. 500 Nm3/h.

6.250 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart

Chris Holmes, Director of John Laing Capital Management und co-lead adviser to JLEN erklärt: “Wir freuen uns erstmals mit BayWa r.e. zusammenzuarbeiten und hoffen diese vielversprechende Partnerschaft weiterführen zu können. Die Biomethananlage Sherwood wird die sechste Anlage dieser Art sein, in die JLEN investiert. JLEN möchte das Portfolio in diesem spannenden Sektor weiter ausbauen. Die Anlage wurde mit höchsten Standards entwickelt und wird während ihrer Laufzeit einen bedeutenden Beitrag zum Umweltschutz liefern – mit der Leistung können die Emissionen von rund 1.800 Dieselfahrzeugen kompensiert und durch die Verwendung der Gärreste als Düngemittel jährlich über 6.250 Tonnen CO2 eingespart werden."

Regionale Energieerzeugung gefördert

Christian Bracklow, Geschäftsführer von BayWa r.e. Bioenergy ergänzt: “Zentrales Element des Projekts, das sich in einer Region befindet, in der Kohlebergbau früher ein wichtiger Faktor war, ist die Zusammenarbeit mit zahlreichen lokalen Landwirten. Außerdem schafft der Anlagenbetrieb vor Ort neue Arbeitsplätze, womit die regionale Energieerzeugung hier nachhaltig fortgesetzt werden kann. Dank des modernen Designs wird die Anlage über viele Jahre hinweg einen wichtigen Beitrag zur Energie- und Wärmewende in Großbritannien leisten, in Ergänzung zu einem zunehmend volatilen Stromsektor."

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