„Wir müssen verstehen, was unser Kunde wünscht und was er braucht“, sagt der Vorsitzende von Uniper Energy Sales. „Das mag nicht immer deckungsgleich sein“, gibt er zu bedenken.

Bild: iStock, RamonBerk

Saubere und sichere Energie (Promotion) Auf dem Weg in eine nachhaltige und grüne Zukunft

24.03.2021

Uniper geht mit gutem Beispiel voran und dekarbonisiert bis 2035 sein gesamtes Europa-Geschäft. Von dieser Expertise in puncto Klimaschutz sollen künftig immer mehr Kunden profitieren. Die dahinterstehende Strategie lautet Empower Energy Evolution mit den drei Schwerpunkten: Dekarbonisierung, Kundenorientierung und Versorgungssicherheit.

Die Zeiten ändern sich. Die Weltbevölkerung wächst. Der globale Energiebedarf steigt. Energie ist das zentrale Thema, wenn es um eine nachhaltige oder bessere Zukunft geht. Um die damit einhergehenden Herausforderungen zu bewältigen, hat sich Uniper ambitionierte Ziele gesetzt und einen evolutionären strategischen Ansatz gewählt. Die Zielmarke ist klar definiert: CO2-Neutralität bis 2035 für die europäischen Aktivitäten. „Anders als in der Öffentlichkeit bekannt sind wir bereits grüner und fangen nicht erst jetzt mit der Reduzierung unseres CO2-Fußabdrucks an“, sagt Gundolf Schweppe. Der Vorsitzende von Uniper Energy Sales verweist auf den Status des Unternehmens als einer der größten Erzeuger von regenerativer Wasserkraft in Deutschland und Schweden (14 TWh, Tendenz steigend) sowie auf ein starkes Wachstum und gute Positionierung im Bereich von Abnahmeverträgen für erneuerbare Energien (PPA). Dabei ordnet Schweppe die Dimension des Vorhabens entsprechend ein: „Auch wenn es sich am Ende lohnen wird, ist die Energiewende für alle ein Kraftakt – für uns als Uniper, für unsere Kunden und für die gesamte Gesellschaft.“

Uniper nehme sich dieser Herausforderung an und sei bereit, Lösungen zu liefern, betont Schweppe. In einer Unternehmensbroschüre heißt es dazu: „In den ersten vier Jahren haben wir unser Unternehmen systematisch gestärkt und unseren Fokus geschärft. Diese Dynamik nutzen wir weiter, um unseren Beitrag zur Weiterentwicklung der Energie zu leisten. Die dahinterstehende Strategie lautet „Empower Energy Evolution“ und ist von drei eng miteinander verbundenen Elementen geprägt: Dekarbonisierung, Kundenorientierung und Versorgungssicherheit. Dieses Zieldreieck soll die strategische Weiterentwicklung von Uniper in diesem Jahrzehnt leiten.

Zielpunkt Dekarbonisierung

Die Erderwärmung ist bekanntlich im Wesentlichen durch CO2-Emissionen bedingt. „Diese zu reduzieren liegt in unser aller Verantwortung und ist klarer Fokus unseres Handelns“, unterstreicht Schweppe. Als Energieproduzent und -händler trage man seinen aktiven Teil zur Energiewende bei, beispielsweise durch die Umrüstung der Kraftwerke von Kohle auf Gas. Hierdurch lassen sich bis zu 70 Prozent der CO2-Emissionen einsparen. Ein weiterer Hebel zur Reduktion von CO2-Emissionen ist die Stromproduktion in den mehr als hundert Wasserkraftwerken von Uniper in Deutschland entlang der Flüsse Lech, Isar, Donau und Main. Dies deckt den Energiebedarf von rund 1,6 Millionen Haushalten und vermeidet im Vergleich zum aktuellen Energiemix hierzulande jährlich 2,8 Millionen Tonnen CO2. Zur Einordnung der Dimension zieht Schweppe ein Beispiel aus der Logistik heran: „Der Paketversand boomt und DHL schätzt sein Volumen hier auf satte 1,8 Miliarden Pakete im Jahr 2020. Basierend auf den angenommenen CO2-Durchschnittswerten pro Paket durch den Versandhandel könnte DHL bei diesem Aufkommen drei Jahre lang in ganz Deutschland Pakete emissionsfrei ausliefern.“

Der Chef von Uniper Energy Sales sieht im Green Deal der EU einen entscheidenden Schritt für die Energiewende. Gerade die verabschiedete Wasserstoffstrategie begrüßt man bei Uniper sehr: „Diese ist wichtig für den Aufbau einer leistungsfähigen europäischen Wasserstoffwirtschaft und die Dekarbonisierung Europas“, sagt Schweppe. Mit der ebenfalls vorgestellten Strategie zur „Energy System Integration“ mache die EU-Kommission zusätzlich deutlich, dass das Thema Wasserstoff neben Energieeffizienz und Elektrifizierung als dritte Säule des Energiesystems der Zukunft gebraucht werde. Für den Sales-Verantwortlichen steht fest: „An der zügigen Realisierung wird sich Uniper als europäisches Unternehmen umfassend beteiligen.“

Zielpunkt Kundenorientierung

Nicht nur im Consumer-Bereich auch im Geschäftsfeld B2B steht der Kunde im Mittelpunkt. „Wir müssen verstehen, was unser Kunde wünscht und was er braucht“, sagt der Vorsitzende von Uniper Energy Sales. „Das mag nicht immer deckungsgleich sein“, gibt er zu bedenken. Aber genau an dieser Stelle setze Uniper an, mit „profundem Know-how, mit dem wir passende Roadmaps mit verschiedenen Optionen erstellen, damit sich unser Kunde auf sein Kerngeschäft fokussieren kann“, so Schweppe.

Eine besondere Herausforderung ist dabei das Thema Klimaschutz, Stichwort: Green Production. Schweppe beschreibt die aktuelle Situation so: „Unsere B2B-Kunden, sowohl in der Industrie als auch Stadtwerke, spüren Druck von allen Seiten.“ Neben klaren und langfristig verlässlichen Rahmenbedingungen sind nach seiner Einschätzung Angebote für die Erzeugung und Bereitstellung von klimaneutraler Energie nötig. Hier entwickle Uniper auf die Kunden zugeschnittene Dekarbonisierungs-Roadmaps, die die gesamte Wertschöpfungskette abdecken.

Ein sehr junges Beispiel, das zeigt wie dies aussehen kann, ist der AquaPower-Vertrag zwischen Uniper und der SÜC Energie und H2O (SÜC), mit der in Coburg die Weichen in Richtung Stromversorgung der Zukunft gestellt wurden. Seit Januar 2021 versorgt das kommunale Unternehmen SÜC seine Privat- sowie kleine Gewerbekunden ausschließlich mit CO2-neutralem Strom aus bayerischer Wasserkraft. Uniper liefert dafür über den Zeitraum von 2021 bis 2026 jährlich 135.000 Herkunftsnachweise aus den eigenen bayerischen Laufwasserkraftwerken in Geisling und Prittriching. „Wir übertragen diese flexiblen Herkunftsnachweise aus Wasserkraft direkt an den Energieversorger und helfen damit der Stadt Coburg als Partner ihre CO2-Ziele deutlich zu verbessern, indem faktisch nahezu alle Endkunden grünen Strom erhalten“, erläutert Schweppe. Laut dem Sales-Chef ist das Besondere daran die regionale Herkunft des Stroms – mit Mengen, bezogen aus einer Hand. 67.000t CO2 pro Jahr werden so einspart.

Zielpunkt Versorgungssicherheit

Der Energiebedarf wird sich mit steigender Weltbevölkerung bis 2040 drastisch erhöhen und das über alle Sektoren, von Gebäude über Verkehr bis hin zur Industrie. Für Gundolf Schweppe ist deshalb klar, dass eine sichere und zuverlässige Energieversorgung für das Funktionieren der Gesellschaft und einer wettbewerbsfähigen Wirtschaft unentbehrlich ist. Genau das will Uniper seinen Kunden bei Strom, Gas und Wärme bieten.

Besondere Bedeutung kommt dabei aus Sicht des Sales-Chefs dem „häufig unterschätzten“ Thema Erdgas zu: „Erdgas trägt heute schon signifikant zur CO2-Reduktion bei, insbesondere im Vergleich zu herkömmlichen Energieträgern“, betont er. Auch die Tatsache, dass aktuell erneuerbare Energien allein für die Deckung des Strombedarfs nicht ausreichten, führt zur Einschätzung, dass Erdgas als Brückentechnologie benötigt werde. Schweppe macht deshalb klar: „Für uns spielt Erdgas eine Schlüsselrolle bei der Bereitstellung sauberer und bezahlbarer, aber auch zuverlässiger Energielösungen für große Industriekunden und für Stadtwerke.“

Gerade diesen Großkunden bietet Uniper an, ihren Erdgasbedarf CO2-neutral zu stellen. Dafür werden energiebezogene nationale und internationale Klimaschutzprojekte gefördert, die CO2-Emissionen an anderer Stelle „nachweislich ausgleichen“. Doch das ist nicht alles, wie Schweppe betont: „Selbstverständlich arbeiten wir bereits parallel mit Hochdruck an einer zu 100 Prozent regenerativen Lösung, vor allem über das Produkt Wasserstoff.“

Bildergalerie

  • Die Stromproduktion in den mehr als hundert Wasserkraftwerken von Uniper in Deutschland deckt den Energiebedarf von rund 1,6 Millionen Haushalten.

    Bild: Uniper Sweden

  • Die Uniper Energy Sales bietet alles aus einer Hand. Individuelle Strom- und Erdgaslieferungen sind ebenso wie maßgeschneiderte Versorgungskonzepte und verschiedenste Services und Innovationsprodukte rund um die Energiewende Teil des Portfolios.

    Bild: Uniper

Firmen zu diesem Artikel
Verwandte Artikel