Maßnahmen gegen Corona „Aktuell führen wir 1.000 Tests pro Woche durch“

OPTIMA packaging group GmbH

Durch unternehmensinterne Tests soll die Sicherheit am Arbeitsplatz für alle Mitarbeiter steigen, die nicht mobil arbeiten können.

Bild: Optima
01.04.2021

Ein Verpackungshersteller hat bei sich im Unternehmen eine Corona-Testoffensive gestartet. Allen Beschäftigten werden zweimal wöchentlich Tests auf Sars-CoV-2 angeboten – durchgeführt von anderen Beschäftigten. Bei Bedarf soll sich die Kapazität dabei noch deutlich erhöhen lassen.

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Optima bietet jetzt allen Mitarbeitern am Standort Schwäbisch Hall zwei Corona-Tests pro Woche an. Rund 50 Angestellte wurden hierzu von medizinischem Fachpersonal ausgebildet, sodass je zehn von ihnen im Wechsel etwa 1.000 Schnelltests pro Woche durchführen können.

Für die Testoffensive entschieden hat sich die Unternehmensgruppe wegen der steigenden Inzidenz im Landkreis Schwäbisch Hall. Die wöchentlichen Checks sollen die öffentlichen Testangebote ergänzen. Mitarbeiter können sich über eine Terminbuchungssoftware für einen Test anmelden. Interne und externe Besucher sowie Lieferanten werden ebenfalls getestet.

Doppelte Testmenge möglich

Das Angebot werde sehr gut angenommen, berichtet Sebastian Henke, Personalleiter und Leiter von Optimas Corona-Taskforce. „Aktuell führen wir rund 1.000 Tests pro Woche durch“, sagt er. „Im Bedarfsfall kann diese Zahl auf 2.000 erhöht werden. Wir freuen uns über die rege Teilnahme und die große Hilfsbereitschaft in der Belegschaft, bei der Durchführung der Tests zu unterstützen.“

Um das Testniveau zu halten, hat Optima eine entsprechend hohe Anzahl an Schnelltests beschafft. Kontaktpersonen der Kategorie 1, Mitarbeiter mit eindeutigen Covid-19-Symptomen oder Personen, bei denen der vorgenommene Schnelltest positiv ausfällt, müssen einen PCR-Test bei den öffentlichen Teststellen machen lassen.

Mobiles Arbeiten bei rund 70 Prozent der Angestellten

Rund 70 Prozent der Angestellten in Schwäbisch Hall arbeiten derzeit mobil. Bei den restlichen 30 Prozent reicht unter anderem die Internet-Bandbreite von zuhause nicht aus, oder ihre Arbeit ist grundsätzlich nicht aus dem Homeoffice möglich, wie in der Fertigung und in der Montage.

Direkt nach Ausbruch der Pandemie im Frühjahr 2020 hatte Optima eine interne Corona-Taskforce zusammengestellt. Eine ihrer Maßnahmen zum Infektionsschutz war die Einrichtung des zentralen Corona-Testzentrums bei Optima Consumer in Schwäbisch Hall-Hessental Ende Oktober 2020. Hinzu kamen kürzlich drei weitere Teststationen bei Optima Pharma, Optima Packaging und Optima Life Science. Im Bedarfsfall sollen innerhalb von 30 Minuten vier weitere Teststationen an den Standorten in Schwäbisch Hall in Betrieb genommen werden können.

Das örtliche Gesundheitsamt hat Optima bei seinem Vorgehen gegen Corona Vorbildcharakter bestätigt.

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  • Sven Müller ist Teamleiter im Service bei Optima Consumer. Er hat die Einrichtung des zentralen Testzentrums von Anfang an begleitet.

    Sven Müller ist Teamleiter im Service bei Optima Consumer. Er hat die Einrichtung des zentralen Testzentrums von Anfang an begleitet.

    Bild: Optima

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