Der enorme Transformationsdruck, ausgelöst durch den globalen Wettbewerb und die aktuelle Zollpolitik, zwingt Unternehmen branchenübergreifend dazu, die Effizienz weiter zu steigern und noch mehr Kosten einzusparen. Gleichzeitig werden produktnahe Dienstleistungen zunehmend ausgelagert. Fachkräfte sollen sich vollständig auf die Produktion konzentrieren können, statt zusätzlich Abfallprozesse zu managen. So kann es geschehen, dass die Entsorgung gewissermaßen nebenbei miterledigt wird und Effizienzverluste entstehen. Das betrifft nicht nur die Prozesse und den Personaleinsatz. Unternehmen riskieren auch, teure Ressourcen zu verschwenden, wobei ihnen zusätzlich die Vergütung durch recycelbare Wertstoffe entgeht.
Genau hier setzt das Total Waste Management von Veolia an: Veolia übernimmt hier das komplette innerbetriebliche Abfallmanagement – von der Logistik über das Personal bis hin zur digitalen Stoffstromerfassung. Mit dem echten zusätzlichen Mehrwert, dass Abfall nicht als Nebenprodukt, sondern als strategisch steuerbare Ressource verstanden wird. Ziel ist es, Prozesse transparent zu machen, Kosten zu senken und Wertstoffe optimal zu nutzen – planbar, auditfest und zukunftssicher.
Durch die Übernahme der operativen Aufgaben können Unternehmen ihre Kapazitäten auf ihr Kerngeschäft ausrichten. Gleichzeitig wird das interne Abfallmanagement professionalisiert – von passenden Behältern und klaren Sortierkonzepten bis hin zu einem standardisierten, standortübergreifenden Vorgehen. So wird aus einer Pflichtaufgabe ein echter Effizienzhebel.
Maßgeschneidert für komplexe Abfallstrukturen
Das Angebot richtet sich primär an Großunternehmen der metallverarbeitenden Industrie, denn Total Waste Management lohnt sich erst ab einer bestimmten Abfallmenge. Entscheidend ist jedoch auch die Vielfalt der anfallenden Fraktionen. Besonders interessant wird es dort, wo an vielen Stellen im Betrieb viele unterschiedliche Abfälle entstehen. Je komplexer und aufwändiger das Inhouse-Abfallmanagement ist, desto größer ist das Einspar- und Effizienzpotenzial.
Veolia bringt dafür Personal und Logistik bereits auf dem Betriebsgelände der Kunden zum Einsatz und übernimmt das komplette On-Site-Abfallmanagement sowie optional die externe Entsorgung und Wiederverwertung durch eigene Anlagen oder Partner. Das schont die Produktionskapazitäten, spart Zeit und vermeidet Reibungsverluste – ein doppelter Vorteil für den Kunden.
Ein zentraler Baustein ist die verursachergerechte Zuordnung der Abfallfraktionen. Diese erfasst nicht nur die Abfallmengen, sondern auch die damit verbundenen Entsorgungskosten. Denn einige Abfälle sind teurer, andere günstiger in der Entsorgung, und wieder andere bringen sogar eine Vergütung. Nur mit diesem Wissen lässt sich die Effizienz zielgerichtet verbessern und Kosten können nachhaltig gesenkt werden.
Durch die Verbindung von operativer Exzellenz mit strategischem Ressourcenmanagement wird Abfall zu dem, was er sein sollte: eine planbare, steuerbare und wertvolle Ressource. In Zeiten des Transformationsdrucks wird so aus einer Nebenaufgabe ein echter Wettbewerbsvorteil.