Unternehmen aus Industrie und Energiewirtschaft setzen zunehmend auf AIoT, also die Kombination aus Künstlicher Intelligenz und dem Internet der Dinge (IoT). Das Ziel dabei ist, Prozesse effizienter zu gestalten, Kosten zu senken und Innovationszyklen zu verkürzen. Das geht aus einer von SAS in Auftrag gegebenen Studie „How AIoT Is Reshaping Industrial Efficiency, Security, and Decision-Making” des Marktforschungs- und Beratungsunternehmens IDC hervor.
AIoT sorgt für erhebliche Produktivitäts- und Effizienzgewinne
Die häufigsten Anwendungsbereiche von AIoT sind demnach prädiktive Wartung (71 Prozent), Automatisierung von IT-Prozessen (53 Prozent) und die Verbesserung von Lieferketten und logistischen Abläufen (47 Prozent). Als größte Vorteile der Technologie benennen die über 300 befragten Verantwortlichen aus Industrie- und Energieunternehmen Kosteneinsparungen (54 Prozent), schnellere Innovationszyklen (52 Prozent) und schlankere Prozesse (49 Prozent). Darüber hinaus gehen 63 Prozent davon aus, dass AIoT die Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit ihres Unternehmens steigern wird.
Fachkräftemangel hemmt Implementierung
Die größte Hürde bei der Einführung von AIoT ist laut Studie der Fachkräftemangel, gefolgt von abzulösenden Alt-Systemen und Problemen mit der Datenqualität. Weitere Hindernisse sind hohe Implementierungskosten, mangelnde Bereitschaft zur Prozessanpassung und kulturelle Widerstände.