Sandrina Schempp ist Event Director der Solids & Recycling-Technik Dortmund.

Bild: Easyfairs

Interview zum Jubiläum der Fachmesse Solids „Wir sind thematisch sehr stark aufgestellt“

23.10.2019

2020 begeht die Fachmesse Solids, ehemals Schüttgut, ihren zehnten Auftritt. P&A-Redakteurin Ragna Iser nimmt dies zum Anlass, um mit Sandrina Schempp, Event Director der Solids & Recycling-Technik Dortmund, über die Anfänge der Fachmesse und über die Solids der Zukunft zu sprechen.

2020 feiert die Solids Jubiläum. Wie hat sich die Messe mit ihren zehn Auftritten verändert?

In 2006 fand die erste Solids mit ungefähr 80 Ausstellern in Duisburg statt. Die Messe hat sich über die zehn Ausgaben im Auftritt, der Anzahl der Aussteller und der Besucher natürlich sehr stark weiterentwickelt. Der Kern des Konzepts ist jedoch gleich geblieben: Einfach Geschäfte machen. Kompakt an zwei Tagen treffen Aussteller auf hoch qualifizierte und spezifische Fachbesucher. Ein fertiges Messe-Standkonzept, vergleichsweise geringe Kosten und ein hoher Return on Investment. Von den Firmen auf der Schüttgut 2006 sind übrigens mehr als ein Drittel im kommenden Jahr bereits zum zehnten Mal dabei. Darauf sind wir natürlich sehr stolz!

Die Solids tritt seit einigen Jahren im Gespann mit der Recycling-Technik auf. Welchen Mehrwert hat dies für die Solids?

Mit der Fachmesse Recycling-Technik in 2012 hat die Solids Dortmund eine perfekte thematische Ergänzung bekommen. Viele Schüttgut-Technologien finden sich in der Recycling-Branche wieder. Somit haben wir einen großen Synergieeffekt auf Aussteller- und Besucherseite erzielt. Im kommenden Jahr werden die Solids und Recycling-Technik noch einmal optisch eine große Meile zurücklegen: Mit den neuen Standkonzepten ermöglichen wir jedem Aussteller, in seinem eigenen Corporate Design aufzutreten. Das wird der Messe noch einmal ein ganz besonderes Look & Feel geben.

Welche Themen sind Ihrer Meinung nach im nächsten Jahren spannend für die Schüttgut-Branche? 

Auch in der Schüttgut-Branche machen allgemeine Themen wie die Digitalisierung, der Fachkräftemangel und die Herausforderungen mit der Generation Y keinen Halt. Mit diesen Themen setzen wir auf der Messe 2020 auch Schwerpunkte im Vortragsprogramm zusammen mit unserem Partner Digital in NRW. Fachspezifisch steht im Bereich Digitalisierung die Gewinnung von Messdaten im Fokus. Auf der Solids finden Fachbesucher zu diesem Thema einen Workshop im Bereich Schüttgut-Simulation der IAB Weimar. Industriespezifisch wird 2020 auch das Thema Explosionsschutz im Vordergrund stehen; ein Thema, das für viele Besucherbranchen von großer Relevanz ist. Wir freuen uns hier sehr über unseren neuen Kooperationspartner, die Bergische Universität Wuppertal. Erstmalig werden im kommenden Jahr auch die Guided Tours Themenschwerpunkte haben. Hierfür haben wir folgende Hot Topics identifiziert: Entleerung von Schüttgutbehältern, Messung des Materialflusses, Ressourcen- & Energieeffizienz und Staubschutz. Insgesamt sind wir somit thematisch sehr stark aufgestellt.

Werfen wir einen Blick in die Zukunft: Wie sieht die Solids der Zukunft aus?

Die Solids der Zukunft wird in jedem Fall ihrem Messekonzept treu bleiben. Zentral im Besuchermarkt angesiedelt am branchenstarken Standort in Nordrhein-Westfalen werden wir mit zwei Tagen, fertigen Standkonzepten und einem hochqualifizierten Fachpublikum ein fester Termin für die Schüttgut-Branche bleiben. Unser Ziel ist es, neben der Verkaufsplattform für die Fachbesucher und Aussteller auch Wissenszentrum der Branche zu sein. Sowohl auf der Messe als auch in der Kommunikation im Vorfeld und Nachgang stehen für uns inhaltlich relevante Entwicklungen der Branche und der Austausch im Vordergrund. Als Messeveranstalter setzen wir hier sehr stark auf die smarte Integration von Technologien. So profitieren Aussteller und Besucher im Kontaktaustausch von unserem Touch-&-Collect-System: Die einfache Lead-Generierung und Messbarkeit, der automatische und intuitive Austausch zwischen Ausstellern und Fachbesuchern. So richtet sich auch in Zukunft unser Geschäftsmodell darauf aus, Unternehmen und Entscheider in ihrem Fokus zu unterstützen, Geschäfte miteinander zu machen.

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