Wie kann Künstliche Intelligenz zum Gamechanger für Gesellschaft, Wissenschaft und Industrie werden? Und wie gelingt der Umbau hin zu nachhaltigen Energiesystemen? Mit seiner Infrastruktur und Expertise trägt das Forschungszentrum Jülich wesentlich dazu bei, die Potenziale zentraler Schlüsseltechnologien auszuschöpfen. Auf der Hannover Messe 2026, die vom 20. bis 24. April stattfindet, präsentiert sich das Forschungszentrum Jülich, eines der größten interdisziplinären Forschungseinrichtungen Europas, mit aktuellen Projekten, Start-ups und Exponaten aus den Bereichen Künstliche Intelligenz, Hochleistungsrechnen, Forschungsinfrastrukturen und nachhaltige Energiesysteme.
Eintauchen in KI mit Cupiter
Im Zentrum des Jülicher Auftritts steht der KI-Demonstrator Cupiter. Das interaktive Exponat macht zentrale Forschungsthemen des Forschungszentrums im Kontext der KI erlebbar. Möglich werden viele dieser daten- und rechenintensiven Anwendungen durch leistungsstarke Infrastrukturen wie Jupiter, den ersten europäischen Exascale-Rechner, der am Forschungszentrum Jülich beheimatet ist. Ergänzt wird Cupiter durch drei Themeninseln zu Future Computing, Energie und Forschungsinfrastrukturen, an denen Forschende aktuelle Projekte und Kooperationsmöglichkeiten vorstellen.
Energie auf der Hannover Messe
Die Jülicher Forschung zielt auf ein Energiesystem ab, das auf erneuerbaren Energien basiert und den Klimawandel begrenzt. Sonne, Wind und Speichertechnologien statt Kohle und Öl: Jülicher Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen und verbessern diese Technologien. Sie betrachten das künftige Energiesystem als Ganzes und zeigen, wie der Übergang zu einer klimaneutralen Zukunft schnell und wirtschaftlich gelingen kann.
Fachlicher Austausch auf der Bühne
Neben den Exponaten bringt sich das Forschungszentrum Jülich auch in das Konferenzprogramm der Hannover Messe ein. Die Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. Astrid Lambrecht nimmt an einem Roundtable zum Thema „Quantentechnologien für Souveränität und Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie“ teil. Im Austausch mit Vertreter:innen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik geht es dabei um die Frage, wie sich Quantentechnologien schneller in industrielle Anwendungen überführen lassen und welche Schritte notwendig sind, um Europas technologische Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.
Treffpunkt für Fortschritt und Kooperation
Die Hannover Messe gilt als weltweit wichtige Industriemesse und Plattform für Zukunftstechnologien. Das Forschungszentrum Jülich nutzt diesen Anlass gezielt, um als erfahrener und verlässlicher Partner für Wirtschaft und Industrie Kooperationen auszubauen und den Transfer von Forschungsergebnissen in die Praxis voranzutreiben. Besucherinnen und Besucher finden das Forschungszentrum Jülich in Halle 11, Stand B22.