Studierende der HTW Berlin haben, ausgehend vom mobilen Green-Pack-Akku, Designkonzepte für eine grüne Zukunft entwickelt.

Bild: iStock, koya79

Future's calling Visionäre Designkonzepte für eine grüne Zukunft

18.05.2020

Tschüss Öl, hallo Strom: Mit guten Ideen lässt sich die Energiewende meistern. Im Rahmen des Projekts „25Ah Futurity. 25Ah Freiheit. 25Ah Autarkie“ haben Studierende des Studiengangs Industrial Design der HTW Berlin visionäre Designkonzepte für eine grüne Zukunft entwickelt.

Ausgehend vom mobilen Green-Pack-Akku wurden mit Kreativität und Sachverstand umsetzbare Möglichkeiten der mobilen Energieversorgung im postfossilen Zeitalter ausgelotet. Die Ergebnisse belegen, wie gewinnbringend Kooperationen zwischen Technologie-Startups und Hochschulen sein können.

Im Herbst letzten Jahres wurde der Startschuss gegeben, nach wenigen Monaten Konzeptionierungs- und Entwicklungsarbeit wurden nun die finalen Entwürfe präsentiert. Sanitätsroboter, mobile autarke Arbeitsstation, mobiles Flutlicht, beheizte Essensauslieferung, mobiler, autonomer Automatensupermarkt, autonome Plastiksammelboote, Pedelec-Tretboot sowie barrierefreie Rollstühle – die entworfenen Anwendungsszenarien für den GreenPack-Akku sind kreativ, clever, vielfältig und zeigen das große Potenzial der Elektromobilität jenseits klassischer Fahrzeuge.

Umweltfreundlicher, komfortabler und effizienter

„Tolle Ideen, tolle Umsetzung. Ich bin begeistert. Die beeindruckenden Ergebnisse haben unsere Erwartungen übertroffen“, berichtet Katharina Fölsche, Projektmanagerin bei Green Pack. „Die Kooperation mit jungen Studierenden aus dem Bereich Design zeigt, wie fruchtbar und wertvoll interdisziplinäre Zusammenarbeit bei der Entwicklung neuer Ideen ist. Um die Energiewende erfolgreich voranzutreiben, brauchen wir mehr Kooperationen wie diese“, ist Fölsche überzeugt.

Professor Sebastian Feucht, Lehrender im Industrial Design und Betreuer des Projekts, ergänzt: „Die Gestaltung kann großen Einfluss auf die Funktion nehmen. Die Energiequelle ebenso. Unser Projekt zeigt eindrucksvoll, wie die Anwendungsbereiche und die Nutzungsmöglichkeiten klassischer Anwendungen durch mobile Energie und innovatives Design wesentlich erweitert werden und zugleich umweltfreundlicher, komfortabler und effizienter sein können.“

Umsetzungsmöglichkeiten

Mit der Präsentation der Konzepte landen die Entwürfe nicht einfach in der Schublade. Gemeinsam mit den beteiligten Studierenden wird Green Pack die Konzepte auswerten und auf eine tatsächliche Umsetzungsmöglichkeit hin analysieren.

„Bei einigen Produktentwürfen sehen wir großes Potenzial, dass sie einen Markt finden. Das konzeptionelle und gestalterische Knowhow der Studierenden und unser Knowhow bei der Produktentwicklung und Elektromobilität befruchten sich gegenseitig und wir freuen uns bereits, den eingeschlagenen Weg fortzusetzen“, so Katharina Fölsche.

Bildergalerie

  • Der Aiden-Helper, ein Nofallhelfer.

    Bild: Ralitsa-Ducheva

  • Durch den E-Toro sollen besonders benachteiligte Personen einen Zugang zu E-Mobilität erhalten.

    Bild: Loof-Rene

  • Der e-wagon ist ein Werkzeugwagen, beziehungsweise eine Arbeitsstation, mit der unabhängig vom Stromnetz Reparaturen vor Ort ausgeführt werden können.

    Bild: Arthur-Worbes

  • Futlight, die Weiterentwicklung eines mobilen Flutlichts.

    Bild: Matthias-Boehmann

  • Grood, ein Fahrradanhänger, der Lebensmittelbestellungen liefert.

    Bild: Ibrahim-Abdelrahman

  • NovaMarkt, ein mobiler und autonomer Markt.

    Bild: Erik-Schumann

  • RiverComb, zur Säuberung von Flüssen.

    Bild: Hannes-Krueger

  • Das Tretboot Berliner Bär.

    Bild: shiji-zhao

  • want-a-ride, ein Self-balancing Rollstuhl.

    Bild: Kiefer-Juan

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