Das Smart-City-Dashboard soll Stadtwerke und Kommunen dabei unterstützen, ihre Smart-City-Aktivitäten im Blick zu behalten.

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Tool für Stadtwerke und Kommunen Smart-City-Dashboard

09.03.2020

Mit dem Smart-City-Dashboard, für Stadtwerke und Kommunen, sollen künftig alle Bereiche einer Smart City vereint und die benötigten Anwendungsfälle dargestellt werden.

Immer mehr Städte wollen ihren Bürgern digitale Services zur Verfügung stellen und unter dem Stichwort Smart City Informationen und Prozesse digitalisieren. Die Umsetzung ist dabei nicht unbedingt die Herausforderung: Viele Städte haben bereits Pilotprojekte mit LoRaWAN-Netzen gestartet, um sensorgetriebene Use Cases wie E-Mobility-Services oder Abfallmanagement für die Bürger anzubieten. Nachdem viele Kommunen mit einzelnen Anwendungsfällen gestartet sind, entsteht nun der Bedarf an einer nutzerfreundlichen, flexibel erweiterbaren Plattform, die alle Bereiche einer Smart City vereint und die benötigten Anwendungsfälle für verschiedene Nutzergruppen ansprechend darstellt.

Whitelabel-Visualisierung

Bei der diesjährigen E-world stellte Green Pocket daher das neue Smart-City-Dashboard für Kommunen und Stadtwerke vor. Mit dem Dashboard präsentiert das Unternehmen eine Whitelabel-Visualisierung für verschiedene Smart-City-Anwendungsfälle. „Die Visualisierung von einzelnen Anwendungsfällen ist bereits in vielen Städten etabliert. Mit dem Smart-City-Dashboard wollen wir nun den Bedarf nach einer nutzerfreundlichen, ansprechenden Plattform decken, die verschiedene Anwendungsfälle gebündelt visualisieren kann. Das Dashboard ist modular erweiterbar, kompatibel mit LoRaWAN und erfüllt hohe Usability- und Designstandards.

Die gesamte Smart City auf einen Blick

Effiziente Abfallentsorgung, Anomaliedetektion bei Wasserzählern, Ausbau der E-Mobility und CO2-Fußabdruck – das sind nur die ersten Services, die viele Stadtwerke und Kommunen anbieten wollen und für die Green Pocket Lösungen bereithält. Eine intelligente Stadt muss bestehende Services verbessern sowie neue Dienstleistungen bereitstellen – und dabei nicht den Überblick verlieren.

Und genau dort setzt die Smart-City-Entwicklung von Green Pocket an: Eine Lösung, die auf verschiedene Bedürfnisse der Städte anpassbar ist und so diversen Nutzergruppen die Möglichkeit gibt, die smarte Stadt effizient zu überblicken und zu nutzen. Nach vielen Anfragen im letzten Jahr hat sich das Kölner Unternehmen neben seiner Energiemanagement-Software auf die Veranschaulichung der Smart-City-Use-Cases spezialisiert.

„Die Kommunen haben wir bereits früh als eine wichtige Anwendergruppe erkannt und freuen uns, auch diesem Kunden in Zukunft eine geeignete Plattform bieten zu können“, erläutert Goette. Damit schafft Green Pocket auch die Möglichkeit einer vereinfachten und schnelleren Kommunikation zwischen Kommunen und Bürgern. „Das Smart-Waste-Management-System gibt beispielsweise einen Überblick über die Entsorgungsstruktur. Die Leerung kann deutlich effektiver gestaltet werden – das hilft Stadtwerken, Bürgern und auch den Mitarbeitern der Entsorgungsbetriebe“, erläutert Goette den Nutzen der Smart-Waste-Komponente im Dashboard.

Energieintelligenz für mehr Energieeffizienz

„Durch die Fridays-for-future-Bewegung gewinnt der effiziente Umgang mit Energie und Ressourcen immer mehr an Bedeutung. Daher haben wir in unserem Dashboard unter anderem einen Use Case zum CO2-Footprint aufgenommen, der den Kommunen hilft, ineffiziente Gebäude zu identifizieren und gleichzeitig für die Bürger Transparenz schafft“, erklärt Goette das Vorgehen. „Auch unsere umfassende Data-Science-Expertise fließt in das Smart-City-Produkt ein. So wurde unsere automatische Anomaliedetektion als Feature für die Überwachung von Wasserzählern integriert.“, so Goette. Das große Potential des Datenschatzes, der durch die LoRaWAN-Netze verfügbar wird, kann mithilfe von Data Science und Machine-Learning-Algorithmen ausgeschöpft werden und sowohl die Digitalisierung als auch die Automatisierung von Prozessen weiter vorantreiben.

Green Pocket steht bereits im intensiven Austausch mit Stadtwerken und Smart-City-Vertretern und sieht in dem flexibel integrierbaren Dashboard eine zukunftsorientierte Möglichkeit zur unbegrenzten Erstellung von individuellen Use Cases.

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