Thyssenkrupp Steel hat sich zum Ziel gesetzt, die Stahlproduktion schrittweise und dauerhaft zu dekarbonisieren. Zentrales Element der Transformationsstrategie ist der Bau einer wasserstofffähigen Direktreduktionsanlage. Da diese neuen klimafreundlichen Technologien jedoch mit einem deutlich steigenden Bedarf an Strom und erneuerbaren Energien einhergehen, ist die zunehmende Nutzung erneuerbarer Energien ein wichtiger Erfolgsfaktor für eine umfassende Transformation.
Der Bezug von Grünstrom über PPAs trägt dazu bei, CO2-Emissionen bereits heute deutlich zu reduzieren. Damit leistet Thyssenkrupp Steel einen wichtigen Beitrag zur industriellen Transformation und zur Erreichung der Klimaziele.
Weiterbetrieb von Ü20-Windparks
Das Power Purchase Agreement trägt zu mehr Planungssicherheit und Absicherung gegen Preisschwankungen bei und hilft Thyssenkrupp Steel vor allem, seine Produktion CO2-ärmer zu gestalten. Durch die Abnahme von 50 GWh Grünstrom sichert der Konzern zudem den wirtschaftlichen Weiterbetrieb von fünf Windparks in Deutschland, die keine EEG-Förderung mehr erhalten. Statkraft bringt dabei erfolgreich die Interessen der Betreiber- und der Abnehmerseite zusammen. Das Unternehmen bündelt die Grünstromerzeugung geeigneter Anlagen aus erneuerbaren Energien und strukturiert daraus passgenaue PPAs. Diese lassen sich in Bezug auf die Nachhaltigkeits- und Beschaffungsstrategie sowie spezifische regulatorische Anforderungen in den Energieeinkauf von Industrieunternehmen wie Thyssenkrupp Steel integrieren.
„Die Vereinbarung ist ein doppelter Gewinn für die Energiewende in Deutschland und belegt, dass PPAs ein wichtiger Motor für die marktliche Integration der Erneuerbaren sind“, sagt Patrick Koch, Head of German Origination bei Statkraft. „Thyssenkrupp Steel kann seine Produktion in Deutschland weiter dekarbonisieren. Mit unserem maßgeschneiderten PPA unterstützen wir dies zu höchst wettbewerbsfähigen Konditionen. Gleichzeitig erhalten die stromliefernden Windparks eine Perspektive für den marktlichen Weiterbetrieb jenseits staatlicher Förderung.“
„Mit Statkraft haben wir einen leistungsfähigen Partner an unserer Seite, der uns mit grünem Strom aus Windenergieanlagen in Deutschland versorgt. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit, die auf unsere Energie- und Transformationsstrategie einzahlt,“ ergänzt Dennis Becher, Head of Energy Management bei Thyssenkrupp Steel. Die vereinbarte Stromlieferung ist die erste Zusammenarbeit zwischen Statkraft und Thyssenkrupp Steel. Beide Seiten streben eine langfristige Partnerschaft an. Vertragsbeginn ist Januar 2026.