Weltweit vernetzt, vor Ort entscheidend

Wenn die Energiewelt zusammenrückt – E‑world 2026

Die E-world 2026 verbindet den internationalen Austausch der Energiewirtschaft mit der konkreten Umsetzung der Energiewende auf kommunaler Ebene.

Bild: iStock, AerialPerspective Works
29.01.2026

Die E‑world energy und water baut ihre Rolle als internationale Messe für die Energiewirtschaft weiter aus und rückt zugleich die kommunale Ebene in den Fokus. Vom 10. bis 12. Februar 2026 präsentieren Aussteller aus 33 Nationen in der Messe Essen ihre Lösungen für die Energiewende – darunter erstmals internationale Gemeinschaftsstände auch aus den Niederlanden und der Schweiz.

„Die E‑world ist der zentrale Ort für den länderübergreifenden Austausch. Neue Gemeinschaftsstände, internationale Delegationen und ein stark europäisch geprägtes Programm zeigen: Innovationen der Energiewirtschaft entstehen heute im internationalen Dialog“, erläutert Stefanie Hamm, Geschäftsführerin der E‑world. Ihre Geschäftsführungskollegin Sabina Großkreuz ergänzt: „Gleichzeitig richten wir den Blick bewusst auf die kommunale Ebene. Städte und Gemeinden planen und realisieren die Energiewende vor Ort. Hier werden die entscheidenden Weichen gestellt.“

Internationale Gemeinschaftsstände bündeln globales Know-how

Mit Ausstellern aus 33 Nationen unterstreicht die E‑world 2026 ihren internationalen Anspruch. Besonders deutlich wird dies durch neue Ländergemeinschaftsstände: Erstmals präsentieren sich die Niederlande und die Schweiz mit eigenen Pavillons, ergänzt durch etablierte Gemeinschaftsstände aus Japan und Schweden. Diese Länderpräsentationen fördern den gezielten Zugang zu innovativen Lösungen und erleichtern den Austausch zwischen Anbietern sowie den Fachbesucherinnen und -besuchern.

Vier Foren in den Messehallen mit europäischem Programm

Die internationale Ausrichtung zeigt sich auch im Rahmenprogramm: Fachvorträge mit Blick auf die europäischen Energiemärkte und internationale Best Practices verdeutlichen die Vernetzung der Energiewirtschaft. Auch der Call for Start-ups unterstreicht die globale Reichweite der Messe: Junge Unternehmen aus den Niederlanden, Indien, Großbritannien, Portugal, Frankreich und Schweden präsentieren ihre Lösungen. Mehr als die Hälfte des Programms findet auf Englisch statt, alle weiteren Beiträge werden verdolmetscht.

Länderübergreifendes Networking am Tag der Konsulate

Ein besonderes Highlight ist der Tag der Konsulate, der zum festen Bestandteil des Rahmenprogramms geworden ist. Vertreterinnen und Vertreter von Botschaften, Konsulaten, Wirtschaftsförderungsgesellschaften sowie Handelskammern erwartet am 11. Februar ein vielfältiges Programm. Thomas Kufen, Oberbürgermeister der Stadt Essen, und Nathanael Laminski, Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Internationale Angelegenheiten und Medien des Landes Nordrhein-Westfalen sowie Leiter der Staatskanzlei, begrüßen die Gäste – darunter Teilnehmende aus Japan, Kanada, Serbien, Großbritannien, den USA, Schottland, Irland und Tunesien.

Tag der Kommunen: Neue Plattform für lokale Energiewende-Akteure

Während die E‑world ihre internationale Reichweite ausbaut, setzt sie zugleich einen klaren Schwerpunkt auf die kommunale Ebene. Mit dem Tag der Kommunen am 12. Februar 2026 schafft die Messe erstmals eine eigene Plattform speziell für Städte, Gemeinden, kommunale Unternehmen und Wohnungsbaugesellschaften.

Die Agenda richtet sich gezielt an die Bedürfnisse kommunaler Akteure: Im Mittelpunkt steht der direkte Austausch konkreter Erfahrungen aus der Praxis. Fachvorträge und Diskussionsrunden behandeln auf drei Bühnen unter anderem zentrale Themen wie kommunale Wärmeplanung, Digitalisierung und Smart City Konzepte. Ergänzt wird das Angebot durch Matchmaking Formate mit den Referierenden, Thementische mit Ausstellern und einen Hackathon mit Start-ups. Kommunale Vertreterinnen und Vertreter erhalten am 12. Februar kostenfreien Zugang zur E‑world.

Lesen Sie mehr Messe-News zur E-World!

Firmen zu diesem Artikel
Verwandte Artikel