iba AG

Bei einem Stahlhersteller erkannte das Condition-Monitoring-System einen kritischen Verschleißschaden.

Bild: Pixabay, PublicDomainPictures

Condition Monitoring bei Stahlhersteller Reparaturzeitpunkt rechtzeitig erkannt

25.05.2020

Das von Iba installierte Condition-Monitoring-System (CMS) erkannte bereits im ersten Betriebsjahr am Warmwalzwerk von Salzgitter Flachstahl, einem europäischen Stahlhersteller, einen Verschleißschaden an einem besonders kritischen Anlagenteil. Durch die gemeinsame Bestimmung des optimalen Reparaturzeitpunktes wurden signifikante Produktionsausfallskosten eingespart.

Während herkömmliche Systeme diesen Schaden nicht erkennen, erlaubt das CMS von Hainzl und Iba durch die Berücksichtigung von Prozessparametern aus der Produktionsanlage, eine frühzeitige Detektion und somit eine präzise Prüfung. „Damit waren wir in der Lage, unsere Reparaturmaßnahmen optimal zu planen und zum idealen Zeitpunkt durchzuführen“ so die verantwortliche Instandhaltungsingenieurin Rebecca Dittkrist von Salzgitter Flachstahl.

Die erkannten Schäden zeigten sich nur in bestimmten Betriebsarten der Anlage und waren daher mit einer klassischen Schwingungsmessung sehr schwer zu erkennen. „Die verbaute Überwachungseinheit unterscheidet sich von handelsüblichen Systemen darin, dass sie direkt mit dem Prozessdaten-Aufzeichnungssystem IbaPDA kommuniziert und die für die korrekte Überwachung benötigten Parameter unkompliziert einlesen kann“, erklärt Herwig Eichler, Vertriebsmanager für Condition Monitoring bei Hainzl.

Nach erfolgter Reparatur wurde das ausgetauschte Getriebe genau untersucht und der perfekt gewählte Austauschzeitpunkt von den mechanischen Experten bestätigt.

Günter Spreitzhofer, Applikationsingenieur bei Iba, und Herwig Eichler von Hainzl sind sich einig: „Dieser Vorfall ist ein Musterbeispiel für eine perfekte Instandhaltungsstrategie. Wenn die Kommunikation zwischen mechanischer Instandhaltung und den Schwingungs-Experten gut funktioniert, kann ein CMS seine Stärken ausspielen und maximalen Nutzen für den Anlagenbetreiber bringen.“

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