Am Technologie Campus in Cham stehen Forschung, Entwicklung und Lehre auf dem Gebiet mechatronischer Systeme im Mittelpunkt.

Bild: Technische Hochschule Deggendorf

Mechatronische und cyberphysische Systeme Neuer Masterstudiengang bildet Fachkräfte für die Smart Factory aus

28.05.2018

Ab dem kommenden Wintersemester bietet die Technische Hochschule Deggendorf an ihrem Technologie Campus in Cahm erstmals den Masterstudiengang „Mechatronische und cyberphysische Systeme“ an. Der konsekutive Masterstudiengang soll Kenntnisse über moderne Simulationssysteme, kooperative und autonome Systeme, Mensch-Maschine-Schnittstellen und additive Fertigungsverfahren vermitteln.

Welchen Einfluss werden Megathemen wie Virtual/Augmented Reality, autonomes Fahren oder Ambient Assisted Living auf unser zukünftiges Leben haben? Die zunehmende Digitalisierung verändert die Art, wie wir arbeiten und bringt dabei neue Berufe hervor. Intelligente, selbststeuernde, sensorgestützte und miteinander vernetzte Produktionssysteme sollen bereits in naher Zukunft in der „Smart Factory“ eine mehr oder weniger selbstorganisierte Produktion ermöglichen. Aber schon heute fehlen laut Brancheninsidern knapp 30.000 Fachkräfte im IT-Bereich. Und die Nachfrage nach qualifiziertem Personal wird in den nächsten Jahren weiter kontinuierlich steigen.

Der konsekutive Masterstudiengang „Mechatronische und cyberphysische Systeme“ ermöglicht eine umfassende Vertiefung des Wissens über vernetzte Systeme in der digitalen Produktion. In vier technologisch orientierten Studieneinheiten werden Kenntnisse über moderne Simulationssysteme, kooperative und autonome Systeme, innovative Mensch-Maschine-Schnittstellen sowie additive Fertigungsverfahren vermittelt. Die internationale Ausrichtung des Studiums erhöht einerseits die Attraktivität der Absolventinnen und Absolventen auf einem globalen Arbeitsmarkt, andererseits soll sie Studierende aus aller Welt nach Bayern führen. Neben der digitalen ist also auch die menschliche Vernetzung ein Erfolgsfaktor. Für die Studierenden, für die Hochschule und ebenso für die regionale Wirtschaft.

Aufgrund der internationalen Relevanz und der in der Regel global agierenden Unternehmen, die sich mit den behandelten Themengebieten beschäftigen, wird in diesem Studium ausschließlich in englischer Sprache gelehrt. Der Studienbetrieb umfasst insgesamt drei Semester.

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