ABB AG

Stefan Flöck ist Leiter des Geschäftsbereichs Motion bei ABB Deutschland. Er ist seit 2001 bei ABB und war in dem Technologiekonzern seitdem in verschiedenen Managementfunktionen tätig. Ein besonderes Anliegen ist es ihm, Kunden von den umfassenden Vorteilen der Digitalisierung der Antriebstechnik zu überzeugen.

Bild: ABB

Kommentar Mit Maß Neues wagen

22.08.2019

Digitale Trends verändern die Industrie und werden traditionelle Geschäftsmodelle radikal auf den Kopf stellen. Mehr und mehr durchdringt die Digitalisierung auch die Antriebstechnik. Aber können Unternehmen die Hürden der Digitalisierung meistern und was ist dazu nötig?

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Stefan Flöck war mit diesem Beitrag im A&D-Kompendium 2019/2020 als einer von 100 Machern der Automation vertreten.

Wollen Unternehmen in der sich schnell ändernden Welt wettbewerbsfähig bleiben, kommen sie nicht umhin, auf neue Technologien und Software zu setzen. Eine große Herausforderung ist die Einführung Künstlicher Intelligenz in die Produktionsprozesse, um weitere Autonomie der Produktion zu erlangen. Dies betrifft Machine Learning, intelligente Sensoren, Edge Computing oder intelligente Produktionssysteme ebenso wie Cloud-Anwendungen auf Unternehmensebene. KI wird künftig alle Bereiche und Lösungen durchdringen und Basis für viele Lösungen des industriellen Internets der Dinge sein.

Wer seine Kunden in dieser Welt des tief greifenden technologischen Wandels und der Digitalisierung begleiten will, muss vom reinen Produktdenken wegkommen und verstärkt Lösungen und Pakete anbieten. Mit dem branchenübergreifenden Digitalangebot ABB Ability erschließen unsere Kunden die Potenziale der Digitalisierung und können so die Zukunft mitgestalten.

Mit Co-Creation zum Business-Modell

Wir unterstützen unsere Kunden beim Schritt in die Digitalisierung, indem wir gemeinsam individuelle Business-Modelle entwickeln. Das nennen wir Co-Creation. Zunächst geht es darum, den Kunden zuzuhören und ihre Herausforderungen zu verstehen. Wir klären, welche Anliegen und Ziele sie haben.

Erst dann unterhalten wir uns über den Weg. In dem sehr ergebnisoffenen Prozess kommt dann mitunter heraus, dass ein anderer Aspekt noch viel wichtiger ist als der zuerst angedachte. Von den Co-Creation-Workshops profitiert aber auch ABB. Dadurch gewinnen wir ein neues Bewusstsein, wie wir mit Kunden noch besser zusammenarbeiten können, und erhalten tiefe Einblicke in das, was sie beschäftigt und der Markt braucht.

Was digitale Transformation erfordert

Beim Einstieg in die Digitalisierung gilt es, zwischen den alten, traditionellen Stärken und dem Neuen stets die Balance zu halten. Der Wandel sollte mit Maß vollzogen werden und nicht im Hauruck-Verfahren. Ein Augenmerk muss darauf liegen, in Software, Konnektivität und Service zu investieren. Schnelligkeit und Lösungskompetenz müssen das Handeln bestimmen.

Die digitale Transformation und die damit verbundenen Herausforderungen erfordern natürlich spezielle Soft Skills der Mitarbeiter. Für Unternehmen bedeutet das, dass sie in ihre Mitarbeiter und deren Kompetenzen investieren müssen, damit diese ihren Horizont erweitern. Denn die Digitalisierung bringt zweifelsohne auch Veränderungen im Verhalten, der inneren Einstellung und der Kultur mit sich.

Die Initiative in Verkauf und Technik zu ergreifen, ist sicher ein Schlüssel zum Erfolg. Gleichzeitig geht es aber auch darum, Vertrauen bei den Kunden zu schaffen, denn diese müssen schließlich mitziehen. Schlussendlich transformiert die Digitalisierung auch die Logistik und die Beschaffungswege. Auch das muss berücksichtigt werden.

Ich bin davon überzeugt, dass derjenige, der glaubhafte Antworten auf die Fragen der Digitalisierung hat und ein verlässlicher Partner ist, langfristig Erfolg haben wird. ABB hat jedenfalls bewiesen, dass es die passenden Antworten auf die drängenden Fragen unserer Zeit parat hat.

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