Video: Kurz-Interview mit Ralf Pechmann, Telekom MMS (Promotion)

Mehr Produktivität, mehr Wertschöpfung: So gelingt die KI-Disruption!

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Ralf Pechmann, Telekom MMS, beantwortete drei Fragen zur KI-Disruption in der Industrie.

Bild: Heiko Müller, abc-eventservices

28.07.2026

Auf dem INDUSTRY.forward SUMMIT hat Ralf Pechmann, Telekom MMS, im Kurz-Interview drei Fragen beantwortet: Was sind die spannendsten, aber auch sensibelsten Einsatzfelder von KI in der Industrie, was bedeutet eigentlich Souveränität im Kontext von KI in der Industrie – und warum ist es gerade für europäische Unternehmen so wichtig – und was ist der entscheidende Führungsgrundsatz, damit Unternehmen diesen Wandel auch sicher begleiten können?

Im Kurz-Interview sprach Ralf Pechmann über die KI-Disruption in der Industrie und darüber, was Unternehmen dringend beachten müssen, damit sie den erhofften Produktivitätsschub auch erhalten. Dabei ging er sowohl darauf ein, in welchen Bereichen KI den meisten Nutzen bringen kann, was getan werden muss, damit die Datenhoheit bewahrt wird und wie Führungskräfte ihre Mitarbeiter und ihr Unternehmen sicher ins neue KI-Zeitalter leiten können.

Insgesamt sieht Pechmann drei besonders wichtige Einsatzfelder für Künstliche Intelligenz: Kernwertschöpfung, Kundenservice und in allen Corporate-Bereichen. In der Kernwertschöpfung, beziehungsweise Produktion, kann KI in Form von Mikroinseln genau dort eingesetzt werden, wo neue Effizienzen geschaffen werden können. Im Kundenservice und Vertrieb nimmt KI Einfluss auf die Customer Journey: Es geht darum, ganz neue Dialogformen aufzubauen, und neue Aufträge hereinzubekommen. Im Corporate Bereich werden KI-Agenten in Zukunft vor allem die Effizienz steigern.

Souveränität benennt Pechmann als besonders wichtiges Feld der KI-Disruption. Denn: KI greift tief in Wertschöpfungsprozesse ein und generiert neue Dinge, aus denen wiederum Alleinstellungsmerkmale oder geistiges Eigentum entstehen können – und diese gilt es zu schützen. Entscheider sollten sich daher genau damit beschäftigen, woher Daten kommen, was entsteht und wie der Prozess abgesichert wird. Weiter muss auch die Lokalität beachtet werden: Auf welchen Servern liegen welche Daten, werden KI-Rechenzentren aus Europa oder aus Deutschland genutzt, oder lohnt sich ein On-Premises-KI-Modell? Wenn diese Entscheidungen bewusst getroffen werden, kann auch Souveränität gelingen.

Um den Wandel sicher zu begleiten, müssen Führungskräfte bei ihren Mitarbeitenden „das Feuer entfachen“: Freiraum geben, motivieren und auch selbst als Leader Vorbild sein. Gleichzeitig müssen Prozesse geregelt sein, für den Einsatz von KI auf der einen Seite und einen sicheren Raum für die Mitarbeitenden auf der anderen. Wichtig ist es vor allem, die ganze Breite der Organisation mitzunehmen.

Sind die Potenziale gefunden, die Datensicherheit gewährleistet und die Mitarbeiter motiviert, können Unternehmen echte Mehrwerte aus der KI-Disruption gewinnen.

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