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Dell gibt eine Aussicht auf das kommende Jahr und erläutert, auf welche Umbrüche sich Unternehmen aus der Industrie vorbereiten sollten.

Bild: Pixabay, rawpixel

Sechs wichtige Trends für das neue Jahr 2019: Mehr Daten, mehr Clouds und mehr Anforderungen an die IT

02.01.2019

Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen, Augmented und Virtual Reality, Cloud Computing sowie 5G zählen für Dell Technologies zu den wichtigsten Schlüsseltechnologien, mit denen Unternehmen im Jahr 2019 die Digitale Transformation vorantreiben. Es verspricht eine spannende Zeit für Technikbegeisterte zu werden.

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Im neuen Jahr gilt es herauszufinden, welche Geschäftsmöglichkeiten sich durch die aktuellen Technologien bieten und wie Unternehmen sich bestmöglich vorbereiten können, um von diesen Möglichkeiten zu profitieren. Dell erläutert folgend die sechs wichtigsten Trends für 2019.

1. Datenflutverarbeitung

Durch das starke Datenwachstum entstehen immer mehr Clouds. Für 2018 hatte Dell das Entstehen einer Mega-Cloud prognostiziert – die Kombination einer Vielzahl von Public und Private Clouds in einem hochleistungsfähigen Betriebsmodell. Bislang hat sich das in Form von Multi-Cloud-Modellen bestätigt. Die Debatte Public vs. Private Cloud wird vor diesem Hintergrund weiter an Intensität verlieren – denn Unternehmen haben erkannt, dass sie alle Arten von Daten effizient verarbeiten und verwalten müssen.

Multi-Cloud-Umgebungen treiben die Automatisierung sowie die Datenverarbeitung mittels Künstlicher Intelligenz und Machine Learning weiter voran. Sie ermöglichen Unternehmen, Daten jederzeit und an jedem Ort zu verwalten, zu verschieben und zu bearbeiten. Als Folge werden immer mehr Clouds entstehen, da die Datenhaltung zunehmend verteilt erfolgt – an der Edge in Umgebungen für autonomes Fahren oder in intelligenten Fabriken, in Cloud-nativen Apps, im besonders geschützten eigenen Rechenzentrum und natürlich in der Public Cloud für eine Vielzahl von Anwendungen und Diensten, die Verbraucher täglich nutzen.

2. Multi-Tier-Clouds

Die Datenflut verlangt nach einem mehrstufigen Cloud-Modell und verändert das Gesicht des modernen Rechenzentrums. Mit dem steigendem Datenaufkommen an der Edge und dem Bedarf nach leistungsfähiger, skalierbarer Echtzeit-Analyse zur Unterstützung von KI- und Machine-Learning-Applikationen werden verteilte Rechenzentren benötigt.

Multi- und Hybrid-Cloud-Modelle entwickeln sich weiter und stellen Cloud-Computing-Funktionen in den verschiedenen Stadien der Datenverarbeitung bereit, um den jeweils spezifischen Anforderungen optimal zu entsprechen. Dieser Schritt näher an die Edge wird auch Analysen und Datenmanagement außerhalb der Kerninfrastruktur unterstützen – als Erweiterung einer im eigenen Rechenzentrum gehosteten Private Cloud.

Eine Kombination aus Public, Private und Hybrid Clouds wird also zur Normalität. Solche Multi-Tier-Clouds können von großen Public-Cloud-Datacentern über dedizierte und dafür optimierte Rechenzentren in Unternehmen sowie Real Time Edge Clouds bis hin zu intelligenten Endgeräten verteilt sein.

3. KI und maschinelles Lernen

KI und maschinelles Lernen steigern die Produktivität von Mensch und Maschine. Anwendungen aus diesen Feldern werden die User Experience erweitern und verbessern sowie die Komplexität beim Umgang mit Technologie reduzieren.

Die Grenze zwischen Aktivitäten, die von Menschen oder Maschinen ausgeführt werden, verschiebt sich, und KI unterstützt immer mehr Entscheidungen in den Unternehmen. PCs werden in der Lage sein, ihren Energieverbrauch auf der Grundlage von Nutzungsmustern vorherzusagen, während Apps von den Präferenzen und Verhaltensweisen der Benutzer lernen, um eine personalisierte Umgebung bereitzustellen. Selbst etablierte Unternehmensanwendungen nutzen KI und ML, um eine stärkere Automatisierung voranzutreiben und Mitarbeiter bei der Vorbereitung strategischer Entscheidungen zu unterstützen.

4. 5G

5G beschleunigt Datentransfer, Webanwendungen und den Wechsel zu einer Software-definierten IT. Die Technologie wird als Top-IT-Trend in vielen Prognosen für 2019 genannt. Was aber häufig übersehen wird, ist, dass dieser neue Mobilfunkstandard Anlass für Unternehmen sein sollte, eine Software-definierte IT-Strategie zu entwickeln.

5G erfordert ein Software-definiertes Netzwerk und neue verteilte Rechenmodelle. Diese müssen letztlich durch vollständig Software-definierte Rechenzentren unterstützt werden, um sicherzustellen, dass die Daten mit der erforderlichen Geschwindigkeit und Skalierbarkeit transportiert werden können. Unternehmen müssen 5G-Infrastrukturen einfach verwalten können, um bei Bedarf schnell neuen Softwarecode und APIs einzuführen. Automatisierung und Intelligenz spielen eine entscheidende Rolle; genau hier setzt Software-defined mit skalierbaren NVMe-Fabrics und SD-WAN an.

5. Augmented und Virtual Reality

AR und VR fördern Lernen und Kreativität am Arbeitsplatz. Augmented und Virtual Reality haben im Laufe des Jahres 2018 große Fortschritte erzielt, um ein immersives, verbessertes visuelles Erlebnis zu schaffen. Als Folge davon wird 2019 auch die Akzeptanz dieser Technologien am Arbeitsplatz zunehmen. Schulungen vor Ort und die Möglichkeit, auch an der Edge auf Echtzeitdaten zuzugreifen, werden nicht nur eine Qualifikationslücke in bestimmten Berufen und Branchen schließen, sondern den Mitarbeitern auch neue Freiheiten geben, optimale Ergebnisse unabhängig vom physischen Arbeitsplatz zu erzielen.

Den Durchbruch wird AR/VR nicht aufgrund von Verbesserungen der Benutzeroberfläche schaffen, sondern durch die Fortschritte bei den Infrastrukturen für Rechenzentren und Clouds. Denn diese stellen die Daten, die Verarbeitungskapazität und die Leistung bereit, die erforderlich sind, um AR/VR zu einem vollständig immersiven Erlebnis zu machen. Als Folge davon wird AR/VR nicht mehr als eigenständige Benutzererfahrung gesehen, sondern vielmehr als Präsentationsschnittstelle für die erweiterten Möglichkeiten moderner Rechenzentren bei der Bereitstellung KI-gesteuerter Geschäftserkenntnisse und umfangreicher Datenbestände.

6. Datenmanagement und -analyse

Der Wert von Daten löst den nächsten großen Schub an Technologieinvestitionen aus. 90 Prozent aller weltweiten Daten sind erst in den letzten Jahren entstanden. Marktforscher prognostizieren, dass das Datenvolumen bis zum Jahr 2020 auf 44 Zettabyte anwachsen wird.

Da Unternehmen diese Daten immer intensiver auswerten und damit neue Erkenntnisse gewinnen, erfolgen verstärkt Investitionen im Technologiebereich. Neue Start-ups entstehen, um die größten Herausforderungen zu bewältigen und KI zur Realität werden zu lassen: Datenmanagement und verteilte Analysen, bei denen Erkenntnisse aus beliebigen Quellen gewonnen werden, sowie Data-Compliance-Lösungen, die einen sicheren, intelligenten Weg zu verblüffenden Ergebnissen weisen.

Die Digitale Transformation vorantreiben

„Angetrieben durch KI und maschinelles Lernen werden sich virtuelle Assistenten immer weiter verbreiten – im Smart Home, im Connected Car, am Arbeitsplatz, im Handel und in der Logistik“, so Doris Albiez, Senior Vice President und General Manager bei Dell EMC Deutschland. „In den Unternehmen und der Kundenkommunikation verschmelzen in vielen Anwendungsszenarien maschinelle Intelligenz mit Augmented und Virtual Reality. Fortschritte in der Sprachverarbeitung und den Sprachtechnologien ermöglichen einen produktiveren Dialog mit Maschinen. Durch Automatisierung und Robotik sind Unternehmen in der Lage, ihre Innovationsgeschwindigkeit zu steigern.“

„Viele der Trends, die Dell EMC vor rund zwölf Monaten prognostiziert hat, haben sich fortgesetzt und weiter verstärkt“, sagt Dinko Eror, Senior Vice President und Managing Director, Dell EMC Deutschland. Die IT-Landschaften lokaler Rechenzentren würden immer häufiger mit Multi-Cloud-Modellen vernetzt. Damit sollen sich Unternehmen aus allen Branchen Möglichkeiten eröffnen, „neue Märkte zu erschließen, ihre Wettbewerbsfähigkeit zu steigern und die Digitale Transformation voranzutreiben“, wie Eror ergänzt.

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