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Roadmap für die Produktion In wenigen Schritten investitionssicher digitalisieren

14.05.2018

Digitalisierung um jeden Preis? Ein neues Modell soll Unternehmen dabei helfen, die Investitionen für die Digitalisierung innerhalb weniger Monate durch Kostenersparnisse zu finanzieren.

Immer mehr Unternehmen beschäftigen sich mit der Digitalisierung. Dies zeigt beispielsweise eine Vergleichsuntersuchung der Felten-Group unter mehr als 300 Produktionsmanagern: Mit 57 Prozent beschäftigt sich heute mehr als jedes zweite Fertigungsunternehmen intensiv mit der strategischen Planung zur Umsetzung neuer Technologien, vor zwei Jahren waren es lediglich 13 Prozent. Weitere 27 Prozent sind derzeit in der Findungsphase und lediglich jeder siebte Betrieb will noch nichts von der Digitalisierung wissen.

Es bleibt die Frage: Wie gelingt die Umsetzung der Digitalisierung? Um Unternehmen einen investitionssicheren Weg für eine gezielte Digitalisierung der Produktion aufzuzeigen, hat die Felten-Group die Roadmap Efficiency Booster einen entwickelt. Denn der Weg zur Digitalisierung der Fertigungsprozesse verlangt eine Vorgehensweise, die nicht nur systematisch konzipiert ist, sondern gleichzeitig eine klar berechenbare Erfolgsperspektive bietet, um Investitionsrisiken zu vermeiden.

Vier Schritte zum Digitalisierungserfolg

Unternehmen sollten nur dann den nächsten Schritt in die Digitalisierung gehen, wenn objektiv gesicherte Perspektiven für nachhaltige Effizienzsteigerungen vorliegen. Damit wird laut Felten sichergestellt, dass sich die Investitionen über die daraus gewonnenen deutlichen Kostenersparnisse schon nach wenigen Monaten selbst finanzieren und das Unternehmen anschließend dauerhaft von geringeren Aufwendungen profitiert.

Das Efficiency-Booster-Modell beruht auf vier Stufen:

  1. Die Potenzial-Berechnung: Zunächst wird berechnet, welche konkreten Kostenersparnisse sich durch eine realistisch angelegte Optimierung erreichen lassen. Grundlage der Analyse in Eurowerten sind einige wenige Kennzahlen zu einem bestimmten Produktionsprozess, die Ergebnisse mit den Potenzialen zur Effizienzsteigerung werden zusätzlich einem Benchmark der Branche gegenübergestellt. Damit erhält das Unternehmen eine seriös analysierte und belastbare Orientierungshilfe für seine weiteren und zielgenauen Investitionsplanungen.

  2. Nutzen live erleben: Nach der Ermittlung der Potenziale zur Steigerung der Effizienz wird optional für den analysierten Produktionsprozess eine schnell implementierbare Einstiegslösung der Felten-Software Pilot zur Verfügung gestellt. Damit erhält das Unternehmen einen konkreten Eindruck des Nutzens im Praxisbetrieb der eigenen Produktion.

  3. Ausbau des Pilotprozesses: Um aus den gewonnenen Erkenntnissen eine deutliche und nachhaltige Effizienzsteigerung zu generieren, bedarf es eines Ausbaus des Pilotprozesses. Dies erfolgt beispielsweise durch den Anschluss weiterer Anlagen oder die Implementierung weiterer Funktionalitäten der Pilot-Software. Empfehlenswert ist zudem, parallel ein Consulting-Projekt zur Identifizierung und Beseitigung von Prozessschwächen durchzuführen. Zusätzlich kann auch die Gestaltung der IT-Landschaft ins Auge gefasst werden, um ein Optimum in der Effizienzsteigerung zu erreichen.

  4. Flexible Erweiterung nach Bedarf: Sobald sich die eingeführten Pilot-Module etabliert haben und deutliche Nutzeneffekte zeigen, empfiehlt sich ein sukzessiver Aufbau einer integrierten Software-Landschaft. Dieser Schritt ist auch mit Blick auf die zukünftigen Produktionsanforderungen und den Digitalisierungsweg in Richtung Industrie 4.0 und IIoT sinnvoll. Bewährt hat sich hierbei eine integrierte Vorgehensweise mit Einführung zusätzlicher Pilot-Module und gleichzeitiger Optimierung der betreffenden Prozesse.

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