Evonik treibt den Ausbau seiner weltweiten Produktionskapazitäten für hydroxylterminierte Polybutadiene (HTPB) weiter voran. Nach Investitionen in den vergangenen zwei Jahren – darunter die Erweiterung der HTPB-Produktion am Standort Marl im Jahr 2024 und der Bau einer POLYVEST-ST-E-60-Polybutadien-Anlage in Shanghai im Jahr 2025 – geht das Unternehmen nun den nächsten Schritt.
Hydroxylterminiertes Polybutadien (HTPB) ist ein flüssiges Prepolymer beziehungsweise Bindemittel, das vor allem in festen Verbund-Raketentreibstoffen, aber auch in Beschichtungen und Klebstoffen zum Einsatz kommt.
Kapazitätserweiterung am deutschen Standort
Am deutschen Standort wird aktuell eine deutliche Kapazitätserweiterung umgesetzt, die voraussichtlich im zweiten Quartal 2027 in Betrieb geht. Gleichzeitig hat Evonik in Deutschland das konzeptionelle Engineering für eine neue Produktionsanlage in Asien gestartet, um die wachsende Nachfrage in diesem Markt zu bedienen. „Die Wahl des Standorts für die neue Anlage basiert auf strategischen Überlegungen, um Synergien mit bestehenden Evonik-Anlagen optimal zu nutzen“, erklärt Dr. Jürgen Herwig, Leiter des Polybutadiene-Geschäfts bei Evonik.
Dr. Anna Maria Ickert, Leiterin von Evonik Coating & Adhesive Resins, ergänzt: „Mit diesen Investitionen unterstreichen wir unser Engagement, die globale Nachfrage zuverlässig zu bedienen und unseren Kunden eine noch bessere Versorgung zu bieten.“ Durch die geplanten Erweiterungen stärkt Evonik seine globale Präsenz und sichert die zuverlässige Bereitstellung fortschrittlicher Hochleistungsmaterialien für Kunden weltweit.