Nachhaltige Lösungen für E-Mobilität und Smart Grid

Prüftechnik passend zur Bandbreite der Energiebranche

EMH auf der E-World 2026 Nachhaltige Lösungen für E-Mobilität und Smart Grids.

Bild: EMH Energie-Messtechnik GmbH
07.01.2026

Auf der E-World 2026 präsentiert EMH Prüf- und Messtechnik Lösungen für Ladeinfrastrukturen und Smart Grids. Die neuen Systeme decken steigende Ladeleistungen und flexible Vor-Ort-Prüfungen ab. Mit dem SGIM entsteht zudem eine modulare Lösung zur Digitalisierung von Ortsnetzen.

Testsysteme, die absehbare Trends der E-Mobilität bereits heute widerspiegeln, oder flexible Lösungen zur vereinfachten Digitalisierung von Niederspannungsnetzen: Auf der E-World Energy & Water 2026 (10. bis 12. Februar, Messe Essen) präsentiert EMH Energie-Messtechnik nachhaltig konzipierte Technologien, die bereits mit Leistungsreserven für künftige Anforderungen der Energiebranche ausgestattet sind.

Anstatt auf einzelne Fortschritte der E-Mobilität mit maßgeschneiderter Prüf- und Messtechnik zu reagieren, können die von EMH entwickelten Lösungen den jeweiligen Rahmenbedingungen stets flexibel angepasst werden. Ein Beispiel ist der Trend zu immer leistungsstärkeren DC-Ladesäulen, die mit Ladeleistungen jenseits von 1.000 kW in naher Zukunft neue Standards setzen werden.

Mit erweiterten Testmöglichkeiten geht EMH in ihrem akkreditierten Kalibrierlabor noch einen Schritt weiter: Als erster nationaler Anbieter steigert das Unternehmen derzeit die Kapazitäten, um mittelfristig auch DC-Prüfungen mit Ladeleistungen bis zu 4.000 kW durchführen zu können. Noch bevor der breit angelegte Einsatz von Hochleistungsbatterien in der E-Mobilität überhaupt begonnen hat, hält EMH Energie-Messtechnik damit alle nötigen Prüfmittel zur Kalibrierung entsprechender Testsysteme bereit.

Flexible Vor-Ort-Prüfungen

Ein Höchstmaß an Flexibilität zeichnet auch die von EMH angebotenen Systeme zur Vor-Ort-Prüfung von Ladesäulen aus. Ein jüngstes Beispiel ist das tragbare Testsystem PTS 3.1 genX DC, das für die eichrechtskonforme Prüfung von DC-Ladesäulen mit Leistungen bis zu 600 kW ausgelegt ist. Das Besondere: Anstelle eines klassischen Batteriespeichers als Prüflast nutzt das System zur Kalibrierung des Ladepunkts sogenannte Phantomspeisung. Dank der Gewichtseinsparung konnte EMH eine mobile und zugleich wirtschaftlich tragfähige Lösung entwickeln, die allen künftigen Anwendungsfällen im High Power Charging (HPC) gerecht wird.

Darüber hinaus präsentiert EMH auf der E-World 2026 in Essen auch Prüflösungen für AC- und DC-Ladesäulen mit geringerer Leistung. Dazu zählen der für AC-Stationen bis 22 kW ausgelegte Testadapter eMOB I-32.3 AC und die bis 200 kW einsetzbare DC-Variante eMOB I200.1 DC. In Verbindung mit den tragbaren Prüfzählern PWS 2.3 genX (AC) oder PWS 3.3 genX (DC) gewährleisten sie eine eichrechtskonforme sowie von Typ und Hersteller unabhängige Prüfung der Ladesäulen.

Smart Grid modular digitalisiert

Ein weiterer Aspekt der Energiewende wird auf der E-World 2026 mit dem Smart-Grid-Interface-Modul SGIM adressiert, das von EMH und BeEnergy SG gemeinsam entwickelt wurde. Das SGIM ermöglicht die einfache Erfassung und Digitalisierung von Lastdaten in Ortsnetzstationen und Kabelverteilschränken sowie deren individuell konfigurierbare Bereitstellung zu Zwecken des Netzmanagements. Es kann beliebig mit standardisierten Modulen zur Messung von Spannung, Frequenz, Strömen, Leistung oder Energie ausgestattet werden und passt sich den jeweiligen Einbausituationen flexibel an. Standardmäßig ist die Plattform als Plug-in-Lösung für 185-mm-Sammelschienen konzipiert. Bei knappen Platzverhältnissen kann sie auch an Türen oder Wänden montiert werden, ohne dass die Leistung des Systems eingeschränkt wird. EMH ist auf der E-World Energy & Water 2026 in Halle 2 am Stand A132 zu finden.

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