CAPTRON Electronic GmbH

Dr. Roland Aubauer ist Director Research and Development bei der Captron Electronic und als solcher mitverantwortlich für die Innovationskraft des internationalen Familienunternehmens. Captron ist weltweit vor allem für seine kapazitiven und optischen Sensoren sowie kompletten Steuerungssysteme für verschiedenste Einsatzgebiete bekannt.

Bild: Captron

Dr. Roland Aubauer, Captron Electronic Gemeinsam aus der Krise

17.11.2021

Die Krise hat in vielen Branchen große Lücken offenbart, die es zu schließen gilt: vom ÖPNV über die Logistik bis zur Digitalisierung in der Industrie. Doch wo es Herausforderungen im New Normal gibt, entstehen auch Chancen für die Zukunft – vor allem, wenn Kompetenzen gebündelt werden.

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Die Krise hat das Bewusstsein über die Bedeutung innovativer Technologien in zahlreichen Einsatzgebieten deutlich geschärft – ob zur Ermöglichung von Home-Office, der Vermeidung von Lieferengpässen oder zur Einhaltung strenger Hygienevorschriften. Längst zeigt sich, dass uns diese Entwicklungen langfristig begleiten werden und einmalige „Corona-Projekte“ zu kurz gedacht sind. Industrieunternehmen wie Hersteller haben das erkannt und bereiten schon jetzt den Weg für die Zukunft, indem sie auf Lösungen setzen, die den Entwicklungen der nächsten Monate standhalten.

Als Anbieter kapazitiver Sensortaster im hygienischen Design war Captron hier bereits gut aufgestellt. Der Vorteil gegenüber mechanischen Tastern ist, dass Nutzer sie bereits durch eine leichte und kurze Berührung betätigen können. Zudem lassen sich die Taster leicht sterilisieren und sind robust gegenüber Reinigungsmitteln. Dank spaltenfreier Edelstahloberfläche können sich keine Viren oder Bakterien festsetzen. Damit können sie helfen, das Übertragungsrisiko von Krankheiten zu minimieren – und zwar überall, wo Menschen aufeinandertreffen: etwa an Orten, an denen sich Risikogruppen aufhalten, im öffentlichen Raum, in Verkehrsmitteln, aber auch in Unternehmen und in industriellen Produktionsstätten. Die Nachfrage nach Tastern im hygienischen Design ist demnach in den letzten Monaten gestiegen.

Neben strengeren Hygienemaßnahmen haben agile Prozesse noch mehr an Bedeutung gewonnen. Vor allem Logistikunternehmen haben das in den letzten Monaten deutlich zu spüren bekommen. Lieferketten müssen robuster und flexibler sein, um auch in Krisenzeiten Lieferbarkeiten zu gewährleisten. Das gilt insbesondere für elementare Bereiche wie die medizinische Versorgung und den Lebensmittelhandel – und beginnt mit der Intralogistik. Systeme, die ERP- und Logistiklösungen optimal miteinander vernetzen und Anwendern ermöglichen, Material- und Warenflüsse präzise zu steuern, bilden dafür die Grundlage. Intelligente und vernetzte Sensortaster mit integrierten Anzeigen sorgen hier als Schnittstelle zwischen dem Picker und der IT für deutliche Effizienzsteigerungen.

Die massiven Umbrüche in der Industrie lassen sich nicht alleine bewältigen – davon ist Captron überzeugt. Wir organisieren uns daher schon seit Jahren in Netzwerken, um Know-how auszutauschen und die Entwicklungen in der Logistik 4.0, aber auch in der Industrie 4.0, gemeinsam mit Partnern zu fördern. Neben der Beteiligung an der Open Industry 4.0 Alliance sind wir jüngst der Bundesvereinigung Logistik (BVL) beigetreten. Im Zuge dieser Allianzen werden wir unsere digitalen Kompetenzen ausbauen und die Bereiche Software und Hardware noch enger miteinander verknüpfen. Teil dieser Strategie ist zudem ein dediziertes Software-Kompetenzzentrum, in dem wir globale Entwicklungs- und Forschungsprojekte im Unternehmensverbund vorantreiben. An oberster Stelle steht dabei für uns, umfassende Lösungen zu bieten, die die Bedürfnisse unserer Kunden in den Mittelpunkt stellen und ihnen für die digitale Transformation ihres Geschäfts echten Mehrwert bieten.

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