Ein Ladepark funktioniert nur, wenn er stabil läuft und Updates sowie Support verlässlich kommen. Swisslog, ein Anbieter von Logistikautomatisierung, treibt den Ausbau nachhaltiger Mobilität am Standort Dortmund konsequent voran und setzt dabei auf die leistungsstarke Ladeinfrastruktur von Compleo Charging Solutions. Der Ladepark mit DUO-AC-Stationen unterstützt die Elektrifizierung der Unternehmensflotte, fördert nachhaltige Mobilität am Arbeitsplatz und bietet Mitarbeitenden ein attraktives Ladeangebot für Dienst- und Privatfahrzeuge. Dies ist zugleich Teil der konzernweiten Nachhaltigkeitsstrategie des Kuka-Konzerns, zu dem Swisslog gehört.
Kuka möchte seine Fahrzeugflotte bis 2030, vor allem im Bereich der Neufahrzeuge, CO2-neutral ausrichten. Derzeit umfasst die Flotte von Swisslog rund 150 Fahrzeuge. Davon sind aktuell rund 30 Prozent vollelektrisch und 20 Prozent Plug-in-Hybride. Der Anteil elektrischer Fahrzeuge wächst kontinuierlich. „Der Fuhrpark ist für uns einer der wichtigsten Hebel zur Reduzierung unseres CO2-Footprints. Deshalb treiben wir die Elektrifizierung konsequent und langfristig voran“, erklärt Gerd Jennissen, Managing Director bei Swisslog. Er fügt hinzu: „Die DUO-Ladestationen von Compleo sind eine etablierte, ausgereifte Lösung, die zu jeder Jahreszeit eine hohe Verfügbarkeit gewährleistet.“
Ladeinfrastruktur für Flotte und Mitarbeitende
Seit der Inbetriebnahme wird die Ladeinfrastruktur intensiv genutzt. Der Ladepark umfasst insgesamt 50 Ladepunkte. Die durchschnittliche Auslastung liegt mittlerweile bei rund 5.000 kWh pro Monat und steigt weiter an. Viele Beschäftigte laden ihre privaten Elektrofahrzeuge während der Arbeitszeit zu einem vergünstigten Tarif von 25 ct/kWh.
Bei der Umsetzung der Ladeinfrastruktur stand die Skalierbarkeit von DUO fleet im Vordergrund. Die Ladestation verfügt über das Sammelschienensystem Power-Rail für eine kosteneffiziente Installation und einen komfortablen späteren Ausbau. Zusätzlich lag der Fokus auf Nutzerfreundlichkeit und einer hohen technischen Verfügbarkeit.
Eine der größten Herausforderungen bestand in der Bereitstellung einer ausreichenden Stromversorgung für perspektivisch bis zu 50 gleichzeitig genutzte Ladepunkte. Diese Aufgabe erfüllt das in der DUO-Ladestation enthaltene Lastmanagementsystem, das die am Standort verfügbare Leistung unter allen angeschlossenen Fahrzeugen effizient aufteilt. Im laufenden Betrieb bestätigt sich die Zuverlässigkeit dieser Lösung auch nach mehr als drei Jahren. Regelmäßige Weiterentwicklungen der Ladestation-Firmware sorgen zusätzlich für Betriebssicherheit und Zukunftsfähigkeit.
Für den Betrieb der Compleo-Ladestationen hat sich Swisslog für das zentrale Backend-System von Vaylen entschieden. Es ermöglicht eine einfache Vergabe von Ladeberechtigungen sowie eine transparente Übersicht über Nutzung und Auslastung der Ladepunkte.
Elektromobilität als Standort- und Wettbewerbsfaktor
„Die Möglichkeit, die Bürozeit zum Laden des Fahrzeugs zu nutzen, ist für viele Mitarbeitende ein echter Mehrwert. Für einige war dieses Angebot sogar ein entscheidender Impuls für die Anschaffung eines E-Fahrzeugs“, führt Jennissen aus. „Sowohl am Portal von Vaylens als auch an der Firmware der Compleo-Ladesäulen wird kontinuierlich gearbeitet. Das ist ein positives Signal für uns, wie aktiv Support und Produktmanagement sind.“
„Ein Ladepark ist nur dann erfolgreich, wenn er im Alltag stabil läuft und Updates, Support und Weiterentwicklung zuverlässig funktionieren“, sagt Dr. Björn Dietrich, CEO von Compleo Charging Solutions. „Dass Swisslog die Infrastruktur seit mehr als drei Jahren intensiv nutzt, ist ein starkes Signal für die Qualität im Betrieb.“
Für Swisslog ist Ladeinfrastruktur ein wichtiger Baustein eines attraktiven und zukunftsorientierten Arbeitsplatzes. Gleichzeitig unterstützt sie Unternehmen dabei, Verantwortung für nachhaltige Mobilität zu übernehmen. „Unternehmen sollten das Potenzial frühzeitig erkennen und handeln. Das aktuell steuerlich begünstigte Laden von Elektro- und Hybridfahrzeugen im Betrieb des Arbeitgebers nach Paragraph 3 Nummer 46 EStG senkt die Einstiegshürden. Das vereinfacht die Umsetzung natürlich enorm“, betont Jennissen.