HARTING Technologiegruppe

Harting will mit der neuen Connectivity+ Strategie über den gesamten Lebenszyklus eines Steckverbinders hinweg dem Anwender Nutzen bieten – um eine integrierte Entwicklung zu ermöglichen, die Installation der Systeme zu vereinfachen und somit eine langfristige Instandhaltung zu gewährleisten.

Bild: iStock, Aliaksei Brouka, Fatma sari

Services und mehr (Promotion) Das Plus zur Komponente: Harting Connectivity+ Strategie in Detail

24.03.2022

Verbindungstechnik-Hersteller Harting liefert unter dem Schlagwort „Connectivity+“ Lösungen, die weit über das eigentliche elektrotechnische Bauteil hinausgehen. Dazu zählen Dienstleistungen wie etwa Produkt-Konfiguratoren und smarte Datenmodelle. Gemeinsam ist diesen Services, dass sie Kunden und Anwendern einen konkreten Mehrwert verschaffen und die Kernfunktion Steckverbindung optimal ergänzen.

Hartings Anspruch ist es, im Rahmen der neuen Strategie Connectivity+ über den gesamten Lebenszyklus eines Steckverbinders hinweg Nutzen zu bieten – um eine integrierte Entwicklung zu ermöglichen, die Installation zu vereinfachen und langfristig der Instandhaltung zu dienen.

Tüllen- und Anbaugehäuse, Einsätze, Kontakte, Module, Werkzeuge und Zubehör – das Harting Produkt-Portfolio bietet für jeden Anwender und für jede technische Herausforderung eine passende Lösung. Gleichzeitig stellt die Vielzahl möglicher Lösungen Anwender und Konstrukteure vor Fragen wie: Welche der verschiedenen Schnittstellen ist die richtige für meine Konstruktion? Welche Komponenten passen gut zusammen? Entspricht ein Bauteil meinen technischen und spezifischen Anforderungen?

Bislang konnten diese Fragen oft nur aufgrund langjähriger persönlicher Erfahrung, durch intensives Studium von Produktkatalogen oder per Kontaktaufnahme zum Kunden-Support beantwortet werden. Die manuelle Konfiguration einer spezifischen Schnittstelle konnte so im Laufe der Zeit zu einem zeitintensiven und fehleranfälligen Prozess in der Konstruktion einer Anlage werden.

Um die Konfiguration zu verkürzen und für den Anwender effizienter zu gestalten, arbeitet Harting im Rahmen von Connectivity+ Services an der Digitalisierung und Automatisierung der Komponentenauswahl. Zentrales Werkzeug der Digitalen Services ist ein E-Shop, der Anwender befähigt, individuelle Schnittstellen online zu konfigurieren. Dabei geht es nicht allein um die Komponente. Der Nutzer kann den gesamten Prozess der Schnittstellenauswahl eigenständig durchführen: von der Konfiguration über die Individualisierung bis hin zum Data Handling und zur Auslösung der Bestellung, die entweder direkt über den Harting eShop oder über die Plattformen der Distributoren erfolgt.

Kundenspezifische Lösungen bis hin zur Losgröße 1 realisieren

Wenn sich im Standard-Portfolio eine für eine Konstruktion benötigte Komponente nicht findet, bietet der Online-Konfigurator dem Konstrukteur eine niederschwellige Lösung, das Bauteil selbst zu individualisieren. Der Anwender kann beispielsweise Gehäuseausgänge frei bestimmen oder individuelle Laser-Beschriftungen auf dem Bauteil anbringen. Die integrierte Logik des Konfigurators verhindert dabei technische Konflikte und stellt sicher, dass das individuelle Bauteil die notwendige technische Integrität aufweist.

Digital Brother für Steckverbinder

Die individualisierte Komponente kann direkt im Online-Tool bestellt werden, auch wenn nur kleine Losgrößen (bis hinab zur 1) gebraucht werden, zum Beispiel für eine Musterbestellung. Jede kundenspezifische Lösung erhält eine eigene Artikelnummer und wird im System hinterlegt, inklusive Dokumentation und Engineering-Daten. So lässt sich die Komponente auch am Ende ihres Lebenszyklus einfach wiederbeschaffen. Die Daten enthalten das digitale Abbild des konfigurierten Steckverbinders und bilden eine Vorstufe für den Digital Twin – den digitalen „Bruder“ der Komponente –, die jederzeit wieder aufgerufen und genutzt werden kann. Die herkömmliche Papierdokumentation wird obsolet, wodurch ein Mehrwert entsteht, da sich der administrative Aufwand beim Anwender deutlich reduziert.

Der neue Workflow ist wesentlich effizienter. Der Aufwand für eine kundenspezifische Lösung sinkt, der Weg von der Anfertigung der Konstruktionszeichnung bis zum Versand der Bauteile verkürzt sich. Mit der gleichen Motivation haben Anwender früher oft eigenverantwortlich Komponenten ihren Anforderungen angepasst. Damit konnten sie zwar sehr kurzfristig technische Herausforderungen meistern, langfristig aber erzeugten sie neue Probleme: Gewährleistungen entfielen, die Qualität der Komponenten litt und die Reproduktion von Bauteilen wurde schwierig, wenn nicht gar unmöglich.

Auf einen Klick – Produktdaten einfach und zuverlässig handhaben

Zentrales Plus bei den digitalen Konnektivitäts-Lösungen aus dem Hause Harting ist das einfache und sichere Handling der Engineering-Daten. Das System stellt für jede im Konfigurator entstandene Schnittstelle automatisch die zugehörigen Datenblätter und Engineering-Daten zur Verfügung – für den Download, in optimaler Qualität und größtmöglichem Umfang. Im Vergleich zum manuellen Download spart der Nutzer viel Zeit und gewinnt Prozesssicherheit.

Die Integration der Connectivity+ Services bei Harting zeigt, dass ein Komponenten-Hersteller, der sein Portfolio digitalisiert und individualisiert, dem Anwender konkreten und nachvollziehbaren Nutzen bietet. Dazu zählt die beschleunigte Entwicklung und Bereitstellung einer Steckverbinder-Komponente ebenso wie die nahtlose und sinnvolle digitale Integration dieser Komponente in die Entwicklungs- und Produktionsumgebung des Kunden.

Dieser kollaborative Ansatz, der die Kundenbedürfnisse über die elektrotechnische Komponente hinaus betrachtet, ist für Harting der Weg, um auch in Zukunft mit innovativen Lösungen zu überzeugen und Herausforderungen effektiv begegnen zu können. Insbesondere Design-In-Prozesse bieten noch immer ein immenses Potential für Effizienzgewinne und Kostenreduktionen. Das Potenzial kann aber nur gehoben werden, wenn sich neben der physischen Komponente auch die digitale Entsprechung nahtlos in den Workflow einfügt.

Erfahren Sie im Interview mit Norbert Gemmeke, Managing Director der Global Business Unit bei Harting, mehr über die Connectivity+ Strategie.

Bildergalerie

  • Harting gestaltet die Connectivity der Zukunft mit Lösungen, die einen innovativen benefit für den Kunden darstellen.

    Bild: Harting

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