Partnerschaft für 24/7 CO2‑freie Energie in Deutschland

Batteriespeicher und PPAs stärken CO2‑freie Energieversorgung

Engie und Google erweitern ihre Energiepartnerschaft um Batteriespeicher und neue PPAs, um die Versorgung der deutschen Standorte mit CO2-freier Energie zu erhöhen.

Bild: iStock, Olivier Le Moal
15.01.2026

Engie und Google verlängern ihre Partnerschaft für CO2-freie Energie bis 2030. Neue Batteriespeicher und zusätzliche PPAs sollen die Versorgung flexibilisieren. Das Ziel besteht darin, Googles deutsche Standorte bis 2026 zu rund 85 Prozent CO2-frei zu betreiben.

Engie und Google intensivieren ihre Zusammenarbeit, um die Energiewende in Deutschland voranzutreiben. Die beiden Unternehmen haben ihre Partnerschaft für CO2-freie Energie (Carbon-Free Energy, CFE) bis 2030 verlängert und erweitert. Durch die Integration von Batteriespeichern und zusätzlichen PPAs aus erneuerbaren Energien tragen sie zu den deutschen Dekarbonisierungszielen bei und ermöglichen ein sauberes, zuverlässiges und bezahlbares Energiesystem für alle.

Ausbau erneuerbarer Verträge erhöht Anteil CO₂‑freier Energie

Auf Basis der im Jahr 2021 unterzeichneten Vereinbarung für CO2-freie Energie wird Engie ihr umfangreiches Fachwissen im Energiemanagement nutzen, um die Dekarbonisierung in Deutschland als deutscher CFE-Manager von Google voranzutreiben. Das Ziel besteht darin, stündlich grüne Energie aus neuen Onshore-Wind- und Solarprojekten bereitzustellen und diese durch Speicherlösungen zu ergänzen. Engie wird außerdem Energievolumen aus den bestehenden langfristigen PPAs von Google mit Drittanbietern integrieren.

Zusätzlich zur fluktuierenden Einspeisung aus erneuerbaren Energien wird Engie Batteriespeichersysteme (BESS) und Pumpspeicher in Deutschland nutzen. Dieser neuer Ansatz schafft die notwendige Flexibilität, um Angebot und Nachfrage präzise auszugleichen. So ist es möglich, dass Googles deutsche Standorte im Jahr 2026 zu etwa 85 Prozent mit CO2-freie Energie betrieben werden.

Die Erweiterung der Partnerschaft mit Engie zur Versorgung mit CO2-freie Energie steht im Zusammenhang mit Googles Ankündigung, zwischen 2026 und 2029 rund 5,5 Milliarden Euro in KI-Infrastruktur und Bürostandorte in Deutschland zu investieren. Dieser Schritt unterstreicht das Engagement beider Unternehmen für Dekarbonisierung und Fortschritt im Energiebereich.

Partnerschaft setzt auf Speicher und neue PPAs

Katrin Fuhrmann, Vorständin Energiemanagement Engie Deutschland, erklärt: „Wir freuen uns über die langjährige, vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Google und sind bereit, den nächsten Schritt zur Unterstützung von Googles Dekarbonisierungsstrategie und der deutschen Energiewende zu gehen. Mit unserem breiten Portfolio an erneuerbaren Energien, kombiniert mit Batteriespeichern und unserer Expertise in der Energieoptimierung, entwickeln wir kontinuierlich wegweisende Lösungen für Google und ermöglichen das nachhaltige Wachstum von KI-Infrastruktur.“

Adam Elman, Director of Sustainability EMEA bei Google, ergänzt:„Nach dem erfolgreichen Start der Partnerschaft im Jahr 2021 wird Engie Googles regionale Ziele für CO2-freie Energie in Deutschland weiter vorantreiben. Mit innovativen Ansätzen für die Energieversorgung möchte Google die deutschen Dekarbonisierungsziele aktiv unterstützen und zu einem sauberen, verlässlichen und bezahlbaren Energiesystem für alle beitragen.“

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