Themen-Tables auf dem INDUSTRY.forward SUMMIT 2026

Zölle, KI, Lieferketten: Wohin steuert die Industrie jetzt?

publish-industry Verlag GmbH

Vier Themen-Tables, 45 Minuten, ein Ziel: Industrieentscheider erarbeiten konkrete Antworten auf KI, Strategie und Liquidität.

Bild: publish-industry Verlag
27.05.2026

Am 2. Juli konnten Sie mit Entscheider auf dem INDUSTRY.forward SUMMIT 2026 in parallelen Themen-Tables über KI-Transformation, Strategiearbeit und Wachstum im Mittelstand diskutieren.

Auf dem INDUSTRY.forward SUMMIT 2026 wurde die Industrie angesichts von Zöllen, Energiefragen, Lieferkettenrisiken, einer neu definierten Sicherheitspolitik und KI, die Geschäftsmodelle verändert, diskutiert. Die Frage ist nicht mehr, ob sich etwas ändert, sondern: In welche Richtung steuern Unternehmen? Und zwar jetzt!

Im Mittelpunkt der parallelen Themen-Tables standen KI und digitale Souveränität, Strategiearbeit im Mittelstand, Unternehmenswachstum und Fortschritt im Mittelstand. Am 2. Juli konnten Sie sich von 12:00 bis 12:45 Uhr an verschiedenen Tischen austauschen und mitdiskutieren.

Die Themen-Tables

Daten, KI & digitale Souveränität – So kommen wir vom Reden ins Machen

Wenn wir jetzt nicht endlich ins Handeln kommen, wird der Mittelstand abgehängt. Die digitale Souveränität ist dabei kein Buzzword, sondern bedeutet ganz konkret, dass wir jederzeit vom Verhandlungstisch aufstehen können – unabhängig davon, wo ein Anbieter herkommt. Gleichzeitig hat in zwei Dritteln der Industrieunternehmen die Datenstrategie keine Priorität und im Mittelstand will oft niemand die End-to-End-Verantwortung für Daten und KI übernehmen. Am Ende sind es deshalb in vielen Fällen die Geschäftsführungen und das Top-Management selbst, die zum größten Problem bei der Daten- und KI-Transformation werden. Diskutieren konnten Sie mit Stephan Brauckmann, (Geschäftsführer bei Possehl Digital Services), Jan Westphal (Projektleiter Operations bei Hako) und Florian Rühl (Vorstand bei Simplifier).

Strategiearbeit ist tot – es lebe Next-Strategiearbeit im Mittelstand!

Schluss mit dem Schmoren im eigenen Saft: Strategiearbeit muss radikal nach außen geöffnet werden. Weg von strategischen Rundumschlägen, hin zu wenigen, klaren Schwerpunkten – also lieber drei strategische Manöver als ein starrer Fünfjahresplan. Ebenso braucht es ein Ende von Machtdemonstration und Exklusivität, denn Strategiearbeit wird zum Mannschaftsspiel, das unterschiedliche Perspektiven und Kompetenzen zusammenbringt. Und statt „Entweder-oder“ gilt „Sowohl-als-auch“: Strategie bedeutet, das Kerngeschäft und das New Business gleichzeitig zu stärken – im Sinne echter Ambidextrie. Diskutieren konnten Sie mit Prof. Dr. Stephan Friedrich von den Eichen, dem Managing Partner von Innovative Management Partner. Mit am Tisch waren: Astrid Janke (ehemalige Geschäftsführerin (Technology, R&D & Engineering) & IMP Senior Advisor bei Krone), Oliver Espig (Associate Partner bei IMP Open Strategy Consulting) und Dr. Stefan Odenthal (Ex-CEO Hirtenberger, Aufsichtsrat & IMP Senior Advisor).

Wachstum aus eigener Kraft – Transformation braucht Liquidität, keine Träume

Wer auf gestern vertraut, verschenkt die Wettbewerbsfähigkeit von morgen. Bevor neues Kapital gesucht wird, muss zunächst die EBIT-Basis optimiert werden. Denn eine Transformation ohne ausreichende Liquidität bleibt am Ende Wunschdenken. Wer hingegen Resilienz aufbaut, ohne gleichzeitig die Ertragskraft zu sichern, läuft in eine Renditefalle, da Stabilität dann zwar kostet, aber nicht trägt. Diskutieren konnten Sie mit Philipp Oemler, Partner bei FTI Consulting und Martin Sieringhaus, CFO der Siempelkamp Gruppe.

Next Level Mittelstand

Die digitale Transformation ist eine zentrale Herausforderung für den Mittelstand, deren Produktivitätsgewinne realisiert werden müssen. Dafür sind im Wesentlichen keine neuen Erkenntnisse notwendig, sondern eine entschlossene, nutzenstiftende Umsetzung vorhandener Technologien und Lösungen. Mit „Next Level Mittelstand” hat sich eine Initiative von Mittelständlern für Mittelständler entwickelt, in der Know-how und bewährte Lösungen ausgetauscht werden. Diskutieren konnten Sie mit Christoph Ranze, dem Gründer und CEO von Encoway sowie SVP Digital bei Lenze, und mit Henrik Schunk (Geschäftsführer von Next Level Mittelstand, Vorsitzenden des Verwaltungsrates von Schunk) über die offenen Herausforderungen und adaptierbaren Lösungsansätze aus ihren Unternehmen.

Produktionsnetzwerke unter Druck – Wer zu langsam entscheidet, verliert

Für global agierende Unternehmen ist Volatilität längst kein Ausnahmezustand mehr, sondern die neue Realität. Klassische Planungszyklen stoßen dabei zunehmend an ihre Grenzen, da sie zu langsam sind, wenn plötzlich Marktbarrieren entstehen oder Kapazitäten unter Druck geraten. Wettbewerbsfähig bleiben vor allem diejenigen Unternehmen, die ihre Produktionsnetzwerke tiefgehend verstehen und sie schnell und gezielt anpassen können. In diesem Kontext wird Künstliche Intelligenz zu einem entscheidenden Managementhebel, da sie dabei unterstützt, komplexe Netzwerkentscheidungen schneller, fundierter und zugleich nachvollziehbar zu treffen. Diskutieren konnten Sie mit Dr.-Ing. Christian Hochmuth, dem Geschäftsführer von SupplyET.

KI-Agenten an der Kundenfront

Bisher hat KI im Vertrieb oft enttäuscht. Doch 2026 markiert einen Wendepunkt: Erstmals steuert KI den gesamten Vertriebsprozess selbstständig – vom Pre-Prospecting bis hin zum fertigen Angebot. Das ist besonders relevant, da in vielen Unternehmen niemand das gesamte Portfolio vollständig überblickt, wodurch häufig Angebote mit der besten Marge ungenutzt bleiben. Gleichzeitig ist KI nun erstmals in der Lage, die Bedürfnisse und den Geschmack von Kunden eigenständig zu erkennen und passgenau darauf zu reagieren. Damit beschleunigt sie nicht nur einzelne Arbeitsschritte, sondern übernimmt ganze Aufgaben. Dadurch stellt sich zwangsläufig die Frage, wie sich Rollen und Verantwortlichkeiten im Vertrieb künftig verändern werden. Der größte Hebel liegt dabei auf Kundenseite: Wenn KI direkt an der Kundenfront lernt, Bedürfnisse erkennt und Entscheidungen vorbereitet, verändert sie nicht nur Prozesse, sondern auch langfristig ganze Geschäftsmodelle. Diskutieren konnten Sie mit Dr. Timo Koppe, Co-Founder und CTO von Genow.

Der INDUSTRY.forward SUMMIT 2027 findet vom 30. Juni bis 1. Juli 2027 statt. Weitere Informationen finden Sie hier!

Sichern Sie sich hier Ihr Ticket für 2027!

Bildergalerie

  • Experten stellen die parallelen Themen-Tables vor: KI, Strategie, Wachstum und digitale Souveränität stehen im Mittelpunkt der Diskussionsrunden.

    Experten stellen die parallelen Themen-Tables vor: KI, Strategie, Wachstum und digitale Souveränität stehen im Mittelpunkt der Diskussionsrunden.

    Bild: publish-industry

  • Diskutieren Sie gemeinsam mit Experten und anderen Teilnehmern an den Themen-Tables.

    Diskutieren Sie gemeinsam mit Experten und anderen Teilnehmern an den Themen-Tables.

    Bild: publish-industry

  • Vom Reden ins Machen: Erarbeiten Sie gemeinsam Lösungen und Strategien!

    Vom Reden ins Machen: Erarbeiten Sie gemeinsam Lösungen und Strategien!

    Bild: publish-industry

  • An den parallelen Themen-Tables diskutieren auf Augenhöhe mit Experten und anderen Teilnehmern.

    An den parallelen Themen-Tables diskutieren auf Augenhöhe mit Experten und anderen Teilnehmern.

    Bild: publish-industry

Verwandte Artikel