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Bild: Schneider Electric

Energiebilanz nachweisbar verbessern Auf ISO 50003 vorbereitet

06.04.2018

Unternehmen, die ein Energiemanagement-System nach ISO 50001 an ihren Standorten etabliert haben, werden ab Oktober 2017 gemäß der neuen ISO 50003 geprüft. Die Wirksamkeit eingeleiteter Energiesparmaßnahmen und deren positive Bilanz müssen künftig nachgewiesen werden. Energiemodelle von Schneider Electric sind heute schon in einer Datenmanagement-Plattform digitalisiert und helfen, strategische Energieentscheidungen zu treffen.

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Ein wesentlicher Grund zur Einführung eines Energiemanagementsystems (EnMS) ist neben dem Umweltschutz und der Erfüllung von gesetzlichen Vorgaben die Senkung der Gesamtbetriebskosten eines Unternehmens. Kostendruck als Treiber veranlasste bis 2016 allein in Deutschland über 9000 Unternehmen, ihre Produktionsstandorte systematisch auf Energieeinsparpotenziale zu untersuchen und Maßnahmen zur Verbesserung zu ergreifen. Und der Aufwand lohnt sich: Die von Schneider Electric beratenen Unternehmen konnten bis zu 20 Prozent der Energiekosten einsparen. Darüber hinaus kommt ein Unternehmen, welches ein EnMS nachweisen kann, in den Genuss von weiteren Vergünstigungen.

Um diese zu legitimieren, muss die kontinuierliche Verbesserung der energetischen Leistung ab dem 14. Oktober 2017 mit Aktionsplänen für Energieeffizienzmaßnahmen aktiv eingeleitet und mit geeigneten Methoden objektiv nachgewiesen werden. Die während des dann folgenden Audits bewerteten Maßnahmen müssen mit einem positiven Einsparergebnis abschließen, sonst droht der Verlust der Zertifizierung. Die Energieberater von Schneider identifizieren hierfür aussagekräftige Energieleistungskennzahlen und -modelle und vergleichen diese mit der energetischen Ausgangsbasis.

Die zweite Neuerung der ISO 50003 betrifft die im Energiemanagement involvierten Mitarbeiter: Künftig muss wirksames Personal ermittelt und benannt werden. Wirksames Personal sind neben den Vertretern des Top-Managements und des Energiemanagement-Teams vor allem Personen, die für wesentliche Veränderungen und Verbesserungen in energierelevanten Bereichen und für zentrale Energieeinsätze verantwortlich sind. Sie stehen den Auditoren als Ansprechpartner zur Verfügung. Auswirkungen ergeben sich in der Folge auch auf die Auditzeiten, die sich tendenziell verlängern, um den erweiterten Anforderungen gerecht zu werden.

Die Berater von Schneider begleiten den Kunden dabei während des gesamten Prozesses – von Energieeinkauf und -verteilung über das normkonforme Energiemonitoring bis hin zur Ausarbeitung und Umsetzung von Aktionsplänen, die den kontinuierlichen Einsparerfolg in einem Energiemanagement-Programm sicherstellen. Gestützt wird der Prozess durch eine Cloud-Plattform, welche die Sammlung und Analyse von Daten erlaubt und einzelnen Projekten Prioritäten zuweist. Mithilfe der Datenmanagement-Plattform lassen sich darüber hinaus Energiemodelle digitalisieren, Trends voraussagen und korrigierende Maßnahmen frühzeitig einleiten.

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