Alfa Laval Holding GmbH

Das Aseptic-Mixproof-Ventil kommt unter anderem bei der Produktion von Milch zum Einsatz.

Bild: Pixabay, Pezibear

Steril und vermischungssicher Ventil senkt Betriebskosten in der Milch- und Getränkeproduktion

27.03.2019

Alfa Laval ergänzt seine vermischungssicheren Ventile um ein aseptisches Doppelsitzventil. Es eignet sich für sterile Verfahrensprozesse und soll die Gesamtbetriebskosten bei der Produktion von Milch, Speisen und Getränken um bis zu 45 Prozent senken können.

Das Aseptic-Mixproof-Ventil vervollständigt Alfa Lavals Angebot an vermischungssicheren Ventilen. Das bietet Herstellern einen One-Stop-Shop, über den sie ihren Bedarf an hygienischen und aseptischen Ventilen decken können. Das vermischungssichere Doppelsitzventil ist vollständig gegen das Eindringen von schädlichen Mikroorganismen abgedichtet und gewährleistet somit Produktsicherheit auch bei unerwünschten Druckspitzen. Weitere Merkmale sollen mitunter längere Betriebszeiten, durchgängige Hygiene und einen kostengünstigen Service umfassen.

„Wir konnten einen enormen Anstieg bei der Nachfrage nach hochwertigen Milch-, Speise- und Trinkprodukten mit langer Haltbarkeit und Clean Label beobachten“, berichtet Anders Mose Lyhne, Product Portfolio Manager Valves & Automation bei Alfa Laval. „Unser neues Aseptic-Mixproof-Ventil bietet Herstellern branchenführende Ventil-Strömungseigenschaften während der Produktverarbeitung, Reinigung und Sterilisation.“

Die Strömungseigenschaften bei der Reinigung und der Sterilisation wurden anhand von CFD-Strömungssimulationen getestet. Vorerst ist die neue Ventilserie in den Größen 51, 63,5 und 76,1 mm beziehungsweise 2, 2,5 und 3 Zoll erhältlich.

Hohen Wartungskosten durch PTFE-Membran entgegenwirken

Hersteller, die auf aseptische Prozesse angewiesen sind, sollen mit einem Aseptic-Mixproof-Ventil eine Gesamtkostenersparnis von bis zu 45 Prozent erzielen können. Die geschätzten Einsparungen ergeben sich aus Vergleichswerten der Anlagen- und Instandhaltungskosten eines aseptischen 2,5-Zoll-Ventils, die über einen Zeitraum von fünf Jahren gemessen wurden. Wartungsarbeiten wurden dabei intern durchgeführt.

„Edelstahlfaltenbälge und Dichtungswechsel verursachen die höchsten Wartungskosten bei führenden Marken“, erläutert Lyhne. Beim Alfa-Laval-Ventil kommt deshalb eine Membran mit PTFE-Oberfläche und verstärkter EPDM-Rückseite zum Einsatz, die auch in den Unique-SSV-Aseptic-Ventilen genutzt wird. „Dies reduziert die Gesamtbetriebskosten unseres Doppelsitzventils drastisch und gewährleistet dennoch die hermetische Abdichtung, die für sterile Prozesse erforderlich ist“, führt Lyhne weiter aus.

Überarbeitetes Design ermöglicht leichtere Reinigung

Das aseptische Doppelsitzventil ist wahlweise mit einem Standard- und Tagentialventilkörper oder zwei Standardventilkörpern erhältlich. Es basiert auf derselben Plattform wie die SSV-Geräte und lässt sich sowohl horizontal als auch vertikal montieren. Es gibt drei Sitzhubversionen, fünf Dampfventiltypen und mehrere Optionen zur Dampftemperaturüberwachung.

Aufgrund eines angepassten Designs wird die Reinigung und Sterilisierung beim neuen Alfa-Laval-Modell vereinfacht. Das bewirkt nicht zuletzt seine spülbare Form ohne exzentrische Ventilgehäuse im Produkt- und Dampfbereich. Es erfüllt außerdem die Anforderungen der EHEGD und 3-A-Hygienestandards.

Einfache Wartung und Ersatzteilbeschaffung

Wartung und Teiletausch gestalten sich simpel. Wer mit dem Unique-SSV-Aseptic-Ventil vertraut ist, soll leichtes Spiel haben: Das neue Aseptic Mixproof folgt den gleichen Wartungsroutinen. Die meisten Verschleißteile sind austauschbar. Dies erleichtert die Instandhaltung des Ventils und verbessert die Ersatzteilhaltung.

Bildergalerie

  • Das Aseptic-Mixproof-Ventil ist wahlweise mit einem Standard- und Tagentialventilkörper oder zwei Standardventilkörpern erhältlich.

    Bild: Alfa Laval

Firmen zu diesem Artikel
Verwandte Artikel