Digitale Souveränität entscheidungsreif machen

Raus aus der Unsicherheit: Mehr Kontrolle über Daten und Infrastruktur

Fujitsu stellt die Digital Sovereignty Advisory Services vor, das Beratungsangebot bewertet den Status der digitalen Souveränität.

Bild: iStock, gremlin
05.04.2026

Regulatorik, geopolitische Risiken und Vendor-Lock-in erhöhen den Druck auf die Datenautonomie. Fujitsu bietet ein Professional-Services-Programm mit Discovery, Analysis und Reporting.

Mit dem neuen Beratungsangebot Digital Sovereignty Advisory Services unterstützt Fujitsu europäische Unternehmen dabei, ihre digitale Souveränität zu bewerten, zu stärken und abzusichern. Steigende geopolitische Risiken, neue regulatorische Anforderungen und Bedenken hinsichtlich eines Vendor Lock-ins verstärken das Interesse, den Komfort von Hyperscaler-Services mit dem Bedarf an mehr Datenautonomie und Kontrolle zu verbinden.

Digitale Souveränität wird Vorstandsaufgabe

Die Fujitsu Digital Sovereignty Advisory Services richten sich an Unternehmen, die ihre Strategie für digitale Souveränität bislang noch nicht umfassend bewertet oder klar definiert haben. Die Services helfen dabei, Risiken zu quantifizieren und Investitionen zu priorisieren, sodass aus Unsicherheit konkrete, messbare und umsetzbare Handlungspläne entstehen. Caragh O'Carroll, Hybrid IT Portfolio Lead bei Fujitsu Europe, erklärt: „Digitale Souveränität ist längst kein abstraktes Konzept mehr. Sie ist zu einem Thema auf Vorstandsebene geworden – getrieben von regulatorischen Anforderungen, geopolitischen Spannungen und der Notwendigkeit operativer Resilienz.“

„Der Stand der digitalen Souveränität beschreibt, wie gut ein Unternehmen in Bezug auf Kontrolle, Transparenz und Autonomie aufgestellt ist: Datensouveränität, technische Souveränität und operative Souveränität“, so O'Carroll weiter. „Den eigenen Status der Souveränität zu kennen und gezielt weiterzuentwickeln, ist in volatilen Zeiten entscheidend. Zugleich stärkt dies die Resilienz sowie das Vertrauen der Endkundinnen und Endkunden in den Schutz ihrer Daten.“

Von Konzept zu Ergebnis: Grundlage für digitale Souveränität

Im Rahmen eines klar definierten Projekts schaffen die Fujitsu-Expertinnen und -Experten eine belastbare Grundlage für digitale Souveränität. Sie übersetzen das komplexe, mehrdimensionale Konzept in praxisnahe, entscheidungsreife Ergebnisse, darunter eine priorisierte Roadmap, Risikobewertungen und Budgetempfehlungen.

Dazu analysieren sie geschäftliche und technische Dimensionen und entwickeln mithilfe einer strukturierten Methodik konkrete Handlungsempfehlungen. Diese orientiert sich an anerkannten Standards, darunter dem Cloud Sovereign Framework der Europäischen Kommission. Dadurch erhalten Organisationen ein klares Bild ihres aktuellen Status quo, der bestehenden Risiken und der Maßnahmen, mit denen sich ihre digitale Souveränität am wirksamsten stärken lässt.

Mehr Kontrolle über Daten und Infrastruktur

Die Fujitsu Digital Sovereignty Advisory Services unterstützen Unternehmen dabei, zentrale geschäftliche Herausforderungen zu bewältigen. Sie stärken die strategische Autonomie, erhöhen die Sicherheit durch mehr Kontrolle über Daten und Infrastruktur und fördern das Vertrauen von Kunden und Partnern. Gleichzeitig erleichtern sie die Einhaltung lokaler Vorschriften sowie von Compliance- und Governance-Anforderungen und tragen dazu bei, digitale Ökosysteme widerstandsfähiger gegen externe Störungen zu machen.

In drei Phasen zum Maßnahmenplan

Die Digital Sovereignty Advisory Services werden als klar zeitlich definiertes Professional-Services-Programm über einen Zeitraum von rund vier Wochen erbracht. Das Programm umfasst drei Phasen: Discovery, Analysis und Reporting.

In der Discovery-Phase führen Fujitsu-Beraterinnen und -Berater Workshops und Interviews mit zentralen Stakeholdern aus Business und IT durch, um strategische Ziele, Technologielandschaften und Risikofelder zu erfassen. In der Analysephase kommen technische Risikobewertungen und ein Priorisierungsmodell zum Einsatz, um Empfehlungen nach Relevanz zu ordnen und mit der Unternehmensstrategie abzugleichen. In der Reporting-Phase erhalten Kundinnen und Kunden einen umfassenden Bericht, eine Präsentation sowie eine maßgeschneiderte Roadmap mit priorisierten Empfehlungen zur Stärkung ihrer digitalen Souveränität, inklusive Hinweisen zu Kosten und Zeitplänen zur Unterstützung künftiger Business Cases.

Der Kunde erhält eine Bewertung seines aktuellen Status der digitalen Souveränität sowie möglicher Zielbilder, eine priorisierte Roadmap mit konkreten Maßnahmen und Projekten, datenbasierte Entscheidungsgrundlagen für Business Cases inklusive Budgethinweisen und zeitlicher Staffelung sowie ausgewogene Empfehlungen über ein breites Spektrum an Lösungsansätzen hinweg. Dazu gehören lokale europäische Cloud-Anbieter, souveräne Hyperscaler-Angebote, souveräne Infrastruktur, Sicherheitslösungen und souveräne KI.

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