Das Gehirn einer jeden Maschinenautomatisierung ist unumstritten das Steuerungssystem. Durch die modulare Auslegung der Hardware und Software erhält der Anwender maximale Flexibiltät.

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Flexibel steuern im Industrie-4.0-Zeitalter Modulare Maschinengehirne

22.03.2018

Im Industrie-4.0-Zeitalter wandeln sich die Marktanforderungen permanent und mitunter sehr rasch. Damit Maschinenbauer schnell und flexibel reagieren können, sind modular erweiterbare Steuerungssysteme mit offener Hard- und Softwarearchitektur ein Muss.

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Der Schlüssel zum langfristigen Erfolg am Markt ist fundiertes Anwendungs-Know-how in den eigenen Spezialbereichen. Die grundsätzliche Automatisierung ist nicht Kerngeschäft, benötigt aber dennoch einen wesentlichen Teil der zur Verfügung stehenden Ressourcen. Dieser sollte aber idealerweise in die ständige Weiterentwicklung der eigenen Kerntechnologien fließen. Nur so lässt sich eine nachhaltige Differenzierung zum Mitbewerb realisieren. Deshalb ergibt es für Unternehmen durchaus Sinn, die Automatisierungsplattform an einen externen Partner auszulagern.

Flexibel automatisieren

Vor diesem Hintergrund setzt Keba mit der offenen Gesamtlösung KeControl FlexCore neue Maßstäbe in der Automatisierungstechnik. Diese bietet auf Basis einer offenen Architektur in Hard- und Software bisher unbekannte Freiheitsgrade in der Konzeption individueller Maschinenautomatisierungen. Ein Standard-Linux-System bildet hierfür eine flexible Basis. Dieses wurde für die Keba-eigene Hardware optimiert, um garantiert harte Echtzeitanforderungen zu erfüllen. Kunden können eigens entwickelte Softwarebausteine mit branchenoptimiertem Spezial-Know-how einfach und schnell bis auf die Ebene des Steue­rungskerns integrieren. Gleichzeitig ist das System auf jeder Ebene über standardisierte und gut dokumentierte Schnittstellen flexibel erweiterbar.

Von Anfang an können kundenindividuelle Systeme konzipiert werden, die perfekt auf die Branchenanforderungen zugeschnitten sind. Ebenso lassen sich neue Entwicklungen – egal ob kundenseitig, von Keba oder Drittunternehmen – auch zu einem späteren Zeitpunkt jederzeit ergänzen. Maschinenbauern ist es dadurch möglich, sehr flexibel auf sich ändernde Marktanforderungen zu reagieren. Somit bleibt das Gesamtsystem auf dem technisch aktuellsten Stand, wodurch eine langfristige Investitionssicherheit garantiert ist.

Modulare Steuerung

Das Gehirn einer jeden Maschinenautomatisierung ist unumstritten das Steuerungssystem. Ohne dieses würden sich die verschiedenen Maschinenteile nicht bewegen und ihren Bestimmungszweck nicht erfüllen. Dessen ist sich auch Christian Gabriel, Produktmanager für KeControl FlexCore beim Automatisierungsexperten Keba bewusst. „Die Intelligenz der Automatisierungslösung liegt definitiv in der Steuerung. Ein ausgeklügeltes System ermöglicht das perfekte Zusammenspiel der einzelnen Komponenten,“ erklärt er.

„Mit unserer neuen SPS KeControl C5 sind dem Kunden absolut keine Limits gesetzt. Denn diese zeichnet sich allen voran durch ihre modulare Bauweise aus, auf deren Basis wir eine maximale Gestaltungsfreiheit realisieren können. Direkt auf der linken Seite ist eine Vielzahl unterschiedlicher Erweiterungskarten anreihbar. Rechtsseitig lassen sich I/O-Module mit einem Klick einfach und schnell anstecken,“ führt er weiter aus. Darüber hinaus lasse sich das mit einer Vielzahl von Standardschnittstellen ausgestattete Interfaceboard ebenfalls an individuelle Kundenwünsche anpassen. Die Maschinengehirne können somit auf Basis der modularen Systemauslegung komplett an individuelle Kundenbedürfnisse angepasst werden.

Skalierbar in HW und SW

Durch eine Ausweitung der Produktvielfalt fordert der Markt skalierbare Systeme. Die Steuerung KeControl C5 steht in zwei Bauvarianten und sechs Performanceklassen zur Verfügung. Dies ermöglicht die Automatisierung jeglicher Art von Maschinen. Sowohl für einfache als auch für komplexe Anwendungen ist die richtige Performance für optimal abgestimmte Automatisierungslösungen gegeben.

Auch die Software von KeControl FlexCore ist in unterschiedlichen Ausbaustufen verfügbar. „Vom reinen Betriebssystem mit Standard API bis hin zur echtzeitfähigen Branchenlösung mit fertigen Technologie-Paketen für Spritzgusstechnik, Motion und Robotik, findet bei Keba jeder die richtige Plattform,“ so Christian Gabriel.

Flexibilität für Maschinenbauer

Die Zukunft der Industrie liegt in der Digitalisierung der Produktion. Mit der offenen Automatisierungslösung KeControl FlexCore sind Maschinenbauer auf der sicheren Seite. Viele Industrie-4.0-Features und -Funktionalitäten, wie beispielsweise Remote Service, Datenlogging, Security und verschiedene Kommunikationslösungen, sind bereits fertig integriert und müssen nicht selbst programmiert oder zugekauft werden. Zudem können auf Basis der Offenheit Third-Party-Features bei Bedarf einfach und schnell integriert werden.

Mit der modularen Komplettlösung KeControl FlexCore von Keba müssen nur minimale Ressourcen für die generelle Automatisierung aufgebracht werden. Maschinenbauer können sich mit voller Power auf die Weiterentwicklung der eigenen Kernkompetenzen konzentrieren, die bis in die Ebene des Steuerungskerns integrierbar sind. Durch die offene Systemarchitektur ist es möglich, zu jeder Zeit neue Features und Funktionalitäten zu integrieren, wodurch sich die Gesamtlösung ständig auf dem aktuellsten Stand der Technik befindet. Somit sind Maschinenbauer den Herausforderungen des Industrie-4.0-Zeitalters mit Sicherheit gewachsen.

Bildergalerie

  • Die neue Steuerungsgeneration KeControl C5 von Keba zeichnet sich mit flexibler Erweiterbarkeit aus.

    Bild: Keba

  • Die offene Automatisierungslösung KeControl FlexCore von Keba bietet auf allen Ebenen echte Gestaltungsfreiheit in Hard- und Software.

    Bild: Keba

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