SCHURTER

Dr. Thomas Schurter hat im Mai 2020 das Amt des Verwaltungsratspräsidenten der Schurter-Gruppe von seinem älteren Bruder Hans-Rudolf Schurter übernommen. Der Doktor der Chiropraktik gehört seit 1998 dem Verwaltungsrat an und wird das Amt für die nächsten sechs Jahre innehaben.

Bild: Schurter

Efficiency Mehr Medizinprodukte gegen die Krise

30.07.2020

Das neuartige Coronavirus Sars-CoV-2 hält die Welt in Atem. Es verbreitet sich mit ungekannter Geschwindigkeit und weist tückische Eigenschaften auf. Schurter trägt diesem Umstand Rechnung und hat die Fertigung seiner Komponenten und Eingabesysteme, welche in Medizinprodukten verbaut werden, priorisiert und hochgefahren.

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Dr. Thomas Schurter ist mit diesem Beitrag im E&E-Kompendium 2020 als einer von 100 Machern der Elektronikwelt vertreten. Alle Beiträge des E&E-Kompendiums finden Sie in unserer Rubrik Menschen.

Die Welt zählt mehrere Millionen bestätigte Fälle der lebensbedrohenden, insbesondere die Atemwege angreifenden Virenerkrankung Covid-19. Tendenz weiter steigend. Der nationale Notstand musste vielerorts ausgerufen werden, das öffentliche Leben lahmgelegt. Die Schäden für die Volkswirtschaften gehen mittlerweile in die Billionen.

Dank jahrzehntelanger Erfahrung in der Fertigung als Zulieferer der Medizintechnik konnte Schurter den Lockdown zahlreicher eigener Produktionsstätten abwenden. Systemrelevante Betriebe, zu denen Schurter-Produktionswerke zählen, wurden in den allerwenigsten Ländern geschlossen. Dadurch und dank einer hohen Flexibilität konnte Schurter seine Produktionskapazitäten für die Medizintechnik drastisch erhöhen.

Medizin-Komponenten für ausgewiesene Fachkräfte

Schnell wurde klar, dass die globalen Kapazitäten bei Medizingeräten im Falle eines ungebremsten Ausbruchs des Virus höchstwahrscheinlich nicht reichen würden. Ebenfalls von eminenter Bedeutung zur Einschätzung der Krisenlage sind Analysesysteme für Blutproben. Auch diese waren nicht in ausreichender Zahl verfügbar.

Schurter arbeitet in diesen Bereichen eng mit den renommiertesten Herstellern solcher Geräte zusammen und liefert Komponenten für einen einfachen und sicheren Betrieb dieser lebensnotwendigen Medizinprodukte. Eine Ausweitung der Produktion wird mit Hochdruck vorangetrieben.

Medizingeräte werden von ausgewiesenen Fachkräften bedient. Damit diese auch bedienbar bleiben, müssen sie hohen Ansprüchen gerecht werden. Die Eingabesysteme sollen an die Fähigkeiten, Ansprüche und Eigenschaften der Nutzer und die zu erledigenden Aufgaben angepasst sein. Zu nennen wären hier prioritär die folgenden Punkte:

  • intuitive Bedienbarkeit durch wenige, klar erkennbare Eingabemöglichkeiten

  • eindeutiges Feedback der Schnittstelle, dass Eingabe korrekt erkannt wurde

  • logische, dem menschlichen Denken nachempfundene Menüstruktur

  • Informationsdarstellung entsprechend der menschlichen Aufnahmefähigkeit

Schurter hat im Bereich der Touchscreens ein enormes Know-how und beliefert weltweit namhafteste Hersteller.

Sicherung gegen versehentliches Kabel-Ausziehen

Sicherheit beginnt auch bei Medizingeräten bei der Stromzuführung. Kein elektrisches Gerät in der Medizintechnik darf Patienten oder das Pflegepersonal gefährden. Deshalb müssen Gerätestecker und Gerätestecker-Kombielemente mit oder ohne Netzfilter die Medizingerätenorm IEC/UL 60601-1 erfüllen.

Schurter bietet hierfür eine breite Palette an Medical-Kombielementen (M5 oder M80) an. Manchmal reicht schon ein kleines Missgeschick. Aus Unachtsamkeit zieht man an einem falschen Kabel, oder man tritt im Kabelsalat – den es eigentlich nicht geben sollte – mitten drauf. Schon ist ein Stecker raus.

In der Medizintechnik kann man sich so etwas schlicht nicht erlauben. Das gilt nicht allein für den OP, das gilt für sämtliche lebenserhaltenden und -überwachenden Systeme. Schurter setzt hierbei auf die bewährte V-Lock-Auszugsicherung.

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