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Eine Lithium-Ionen-Batterie weist gegenüber herkömmlichen Batterien große Vorteile auf. Mit der LiTex hat Stöcklin eine Lösung für Förderfahrzeuge in Ex-Bereichen entwickelt.

Bild: Stöcklin

Sicherheit in der Logistik Lithium-Ionen-Batterie im Ex-Bereich

08.10.2019

Flurförderzeuge für die Zonen 1 (2G) und 21 (2D) können mit Lithium-Ionen-Batterien für den Einsatz im Ex-geschützten Bereich bestückt werden. Die Vorteile: minimaler Wartungsaufwand und eine lange Lebensdauer.

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Lithium-Ionen-Batterien standen lange Zeit im Ruf, gefährlich zu sein und Brände auszulösen, was ihren Einsatz in explosionsgeschützten Bereichen bisher undenkbar machte – trotz ihrer erheblichen Vorteile gegenüber herkömmlichen Batterien. Bei der Entwicklung der Batterie LiTex stand das Thema Sicherheit somit an erster Stelle.

„Sicherheit ist die oberste Direktive“, betont Jörg Backhaus, Atex-Beauftragter von Stöcklin Logistik und Entwickler der Ex-geschützten Batterie. „Von der Auswahl der Batteriezellen (LiFePO4) und deren Anordnung, über das aktive Balancing bis zur hohen thermischen Sicherheit wurden zahlreiche Faktoren in die Überlegungen miteinbezogen, um eine einwandfreie Funktionsweise bei bis zu 300 °C zu garantieren.“ Mit der Baumusterprüfung 2018 liegt auch die Zulassung für die patentierte Batterie vor, die den problemlosen Einsatz in Gas- (Zone 1) und Staubatmosphären (Zone 21) gewährleistet.

Maximale Lebensdauer bei minimaler Wartung

Die Vorteile der Lithium-Ionen-Batterie liegen im minimalen Wartungsaufwand und der langen Lebensdauer. Eine jährliche Kontrolle ist ausreichend. Die Batterie braucht zum Laden nicht gewechselt zu werden, sondern wird direkt im Gerät geladen. Es entfällt das lästige Nachfüllen von Wasser und der Umgang mit Batteriesäure.

Da die Batterie nicht nur zwischenladungsfähig ist, sondern dies sogar erwartet, kann der Fahrer seine Pausen nutzen, um sie zu laden – je öfter, desto besser. So ist selbst ein strenger Einsatz im 24/7-Betrieb kein Problem, solange gewisse Spielregeln eingehalten werden. Bei den von Stöcklin vorgeschlagenen Eckdaten ist eine Lebensdauer von bis zu 5.000 Zyklen kein Problem.

Einsätze im Bergbau und Reinraum möglich

Bereits seit sieben Jahren beschäftigt sich Stöcklin mit der Entwicklung der immer stärker nachgefragten Lithium-Ionen-Batterien. Bereits 2017 verließ jedes fünfte Fahrzeug das Werk des Unternehmens mit einer Lithium-Batterie. Weitere mögliche Einsatzgebiete für die Batterie finden sich vor allem im Bergbau und in der Reinraumtechnik, wo durch die Lithium-Ionen-Batterie die „Entschleusung“ zum Batteriewechsel entfällt und die Gefahren durch „Ausgasung“ der Blei-Säure-Batterien eliminiert werden.

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