Der europäische PPA-Anbieter Statkraft und der Hersteller von Papier- und Verpackungslösungen auf Recyclingbasis Leipa Group haben einen Stromliefervertrag (PPA) für das Jahr 2026 geschlossen. Die Vereinbarung basiert auf Windparks in Deutschland.
Windstrom-PPA stärkt Versorgungssicherheit der Industrie
Mit dem Fixpreis-PPA sichert sich Leipa gegen Preisschwankungen am Strommarkt ab und treibt die Dekarbonisierung seiner Produktion voran. Durch die Lieferung aus einem Portfolio von Windkraftanlagen bietet das Statkraft-PPA dem Unternehmen weitere entscheidende Vorteile: Statkraft übernimmt wesentliche Risiken in Bezug auf technische Verfügbarkeit und Redispatch und gewährleistet eine verbesserte Datenqualität.
„Der Bezug von Windstrom aus Deutschland unterstützt die Transformation unseres Energieportfolios und sichert unsere Standorte noch stärker gegen Energiepreisvolatilität ab”, sagt Michael Kopenhagen, Director Energy der Leipa Group.
Den Grünstrom bezieht Leipa zusammen mit den entsprechenden Herkunftsnachweisen (HKNs). Statkraft stellt sicher, dass das hierfür erforderliche Bilanzkreismanagement die regulatorischen Anforderungen der Strompreiskompensation erfüllt und in einem unabhängigen Begutachtungsprozess zertifiziert wird. So kann der Papierhersteller diesen maßgeschneiderten Grünstrom-PPA als ökologische Gegenleistung für die Strompreiskompensation nutzen.
„Energieintensive Unternehmen stehen vor der wachsenden Herausforderung, ihre ambitionierten Nachhaltigkeitsziele mit gleichzeitig wirtschaftlich attraktiven Lösungen zu erreichen“, sagt Patrick Koch, Head of German Origination bei Statkraft. „Mit innovativen Grünstrom-PPAs auf Basis unseres Windportfolios verbinden wir für die Industrie Lösungen zur Dekarbonisierung mit Planbarkeit, Stabilität und Risikominimierung im Strombezug und erfüllen zudem die regulatorischen Anforderungen.“ Es ist die erste Stromliefervereinbarung, die Statkraft und Leipa miteinander schließen.