Die induktiven Abstandssensoren AlphaProx mit IO-Link ermöglichen präzise Messungen mit erweiterter Funktionalität und umfassenden Diagnosedaten.

Bild: Baumer

Individuelle Parametrierung und Datenauswertung Induktive Abstandssensoren mit IO-Link-Schnittstelle

19.12.2018

Die distanzmessenden Induktivsensoren AlphaProx mit IO-Link-Schnittstelle sollen mehr als präzise Messtechnik bieten. Neben mikrometergenauen Abstandswerten stehen zwei Schaltpunkte, Zählwerte, Schaltfrequenz und umfassende Diagnosedaten zur Verfügung.

Durch erweiterte Parameteroptionen mit IO-Link können die Sensoren optimal auf die jeweilige Applikation eingestellt werden. Nebst Skalierung der Distanz-Kennlinie (reale Distanz vs. Messwertausgabe), den Schaltpunkten und der Zählerfunktion sind unter anderem verschiedene Modi wie Highspeed und High Accuracy sowie Zeitfilter für schnelle oder genaue Applikationen individuell über IO-Link einstellbar.

Der durch den Einbau bedingte Offset kann dabei laut Hersteller unkompliziert kompensiert werden. Zudem ermöglicht IO-Link einen einfachen Plug-&-Play-Sensortausch ohne die Notwendigkeit einer erneuten, manuellen Parametrierung.

Primär- und Sekundärfunktion lösen

Die AlphaProx-Sensoren können dadurch ganz unterschiedliche Aufgaben lösen. Darunter fallen beispielsweise die Positionsmessung von Greiferbacken, Losgrößenzählung, Regelung und Überwachung von Bandspannungen oder die flexible Steuerung von Vibrationsfördern durch eine Frequenz- und Hubmessung.

Dabei soll sich nicht nur die Primärfunktion in der Applikation sehr gut lösen lassen. Die einfache Auswertung von Sekundärdaten wie Temperatur, Versorgungsspannung, Betriebsdauer oder Schaltzyklen ermöglicht eine vorausschauende Wartung und damit eine optimale Maschinenverfügbarkeit.

Die Baumer-Sensoren sind in zylindrischer Bauform in den Baugrößen von Ø 6,5 mm bis M30 erhältlich. Sie verfügen über eine skalierbare, lineare Kennlinie, wodurch eine einfache Steuerungsintegration mittels abstandsproportionalem Messwert gewährleistet wird. Sie erfassen Objekte und messen Distanzen über Messbereiche von bis zu 18 mm. Die vernachlässigbare Serienstreuung und der minimale Temperaturdrift sollen dabei höchste Prozesssicherheit sicherstellen.

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