Verantwortung übergeben

Führungswechsel bei ViscoTec: Technische Geschäftsführer geht nach 23 Jahren

ViscoTec Pumpen- u. Dosiertechnik GmbH

Im Rahmen der internen Verabschiedung würdigte der kaufmännische Geschäftsführer Franz Kamhuber seinen langjährigen Kollegen Martin Stadler.

Bild: ViscoTec
13.01.2026

Der scheidende technische Geschäftsführer Martin Stadler trat Anfang der 2000er-Jahre als 21. Mitarbeiter in das damals noch junge Unternehmen ein. Nun, nach 23 Jahren, verlässt Martin Stadler ViscoTec wieder: Die Gesamtverantwortung übernimmt ab sofort der bisherige kaufmännische Geschäftsführer Franz Kamhuber, der damit für Kontinuität und Stabilität in der Führung des Unternehmens steht.

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Seit Martin Stadlers Beitritt zu ViscoTec hat sich das Unternehmen zu einem weltweit agierenden Spezialisten für Dosiertechnik entwickelt. Heute beschäftigt das Unternehmen mehr als 350 Mitarbeitende, der Umsatz hat sich in dieser Zeit mehr als verzehnfacht.

„Eine solche Entwicklung entsteht durch Menschen mit Mut, Visionen und Freude an ihrer Arbeit“, blickt Martin Stadler zurück. Er prägte die technische Ausrichtung von ViscoTec maßgeblich – von der kontinuierlichen Erweiterung des Produktportfolios über die Entwicklung innovativer Entgasungssysteme bis hin zur stetigen Optimierung komplexer Dosierprozesse. „Ich bin dankbar, diese Entwicklung miterlebt und mitgestaltet zu haben. Die Lorbeeren gehören allen, die daran mitgewirkt haben.“, so Stadler weiter.

Anerkennung für fachliche Tiefe und Führungsstil

Im Rahmen der internen Verabschiedung würdigte der kaufmännische Geschäftsführer Franz Kamhuber insbesondere die außergewöhnliche fachliche Tiefe und das ausgeprägte verfahrenstechnische Verständnis seines langjährigen Kollegen Martin Stadler. Über viele Jahre hinweg war der technische Geschäftsführer eine zentrale Anlaufstelle für technische Fragestellungen – von der Produktentwicklung über die Auslegung kompletter Anlagen bis hin zur Analyse laufender Systeme.

Auch seine klare, direkte Kommunikation sowie sein konsequentes Kostenbewusstsein hätten das Unternehmen nachhaltig geprägt. Entscheidungen stets im Sinne eines ausgewogenen Kosten-Nutzen-Verhältnisses zu treffen, zählte zu seinen wichtigsten Leitprinzipien.

Darüber hinaus hob Kamhuber die Bodenständigkeit seines Kollegen hervor: Trotz des starken Wachstums und internationaler Erfolge sei Martin Stadler stets nahbar geblieben und habe großen Wert auf offene Türen, fachlichen Austausch und gemeinsames Arbeiten gelegt.

Abschied von ViscoTec – Fokus auf private Projekte

Mit seinem Ausscheiden aus dem Unternehmen schlägt Martin Stadler ein neues Kapitel auf. Künftig wird er sich privaten Projekten widmen, für die in den vergangenen Jahren wenig Zeit blieb, und zugleich vor allem die Familie, aber auch persönliche Interessen stärker in den Mittelpunkt rücken.

Mit der Übergabe der Gesamtverantwortung an den bisherigen kaufmännischen Geschäftsführer Franz Kamhuber setzt ViscoTec bewusst auf Kontinuität und die konsequente Weiterführung der strategischen Ausrichtung. Dieser bedankte sich für die vertrauensvolle und erfolgreiche Zusammenarbeit und betonte, wie sehr das Unternehmen von der technischen Expertise und der Führung seines Kollegen profitiert habe.

Gleichzeitig stärkt ViscoTec seine Managementstruktur: Mit dem Ausscheiden des technischen Geschäftsführers wurden die beiden Bereichsleiter Josef Donislreiter und Florian Wagner mit Einzelprokura ausgestattet. Gemeinsam mit dem kaufmännischen Geschäftsführer bilden sie künftig das Management Board und lenken die Geschicke des Unternehmens in enger Abstimmung. Damit setzt ViscoTec auf eine klare Aufgabenverteilung, kurze Entscheidungswege und eine enge Verzahnung von kaufmännischer und operativer Verantwortung.

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