Produktionsleiter wissen: Kaum ist der Produktionsplan fertiggestellt, ist er bereits veraltet. In einer Produktionslandschaft, in der Variantenvielfalt ab Losgröße 1 gefragt ist, Lieferketten fragil sind und die Märkte nervös sind, müssen Fertigungsbetriebe flexibel agieren können.
Optimal in Echtzeit planen: Adaptive Produktionsplanung
AI-Planning setzt genau dort an, wo Menschen den Überblick über die vielfältigen und -zähligen Parameter verlieren. Der KI-Agent überblickt in Echtzeit, wie viele und welche Aufträge auf welchen Maschinen laufen können, verknüpft sie untereinander, um eine optimale Maschinenauslastung zu gewähren. Dabei lässt er den Personal- und Werkzeugeinsatz sowie den Material- und Energieaufwand nicht außer Acht. Bei der Fülle an Datenverknüpfungen- und -auswertungen sind starre Algorithmen, die nach Wenn-Dann-Regeln agieren, überfordert.
Höhere Produktivität durch Reinforcement
Learning Trotz KI definieren Produktionsleiter ihre Prioritäten selbst, sei es etwa die Minimierung der Rüstzeiten oder maximale Termintreue. Da der KI-Agent nach dem Reinforcement Learning (bestärkenden Lernen) agiert, plant er gezielt. Dadurch reduziert sich der Zeitaufwand um ein Vielfaches. „Die KI kann die Masse an Informationen in der Fertigungsplanung viel besser abbilden als der Mensch. Bei uns im Unternehmen ist das unabdingbar – die KI ist unser wesentliches Element in diesem Zusammenhang,“ erklärt Kevin Mahler, COO bei Vacom GmbH. So steigt die Produktivität nicht durch längere Arbeit, sondern durch smarte Prozesse.